Das GEO ist voll öko!

Und das mit Stolz! Zumindest hat die Urban Gardening AG – also städtisches Gärtnern – versucht, sich diesem Ziel anzunähern. Bewusst ernähren, selbst versorgen, im Grünen und im Einklang mit der Natur sein, nachhaltig leben eben! Das sind viele Motivationen, die zur Entstehung dieser AG geführt haben. Ermöglicht wurde das ganze Projekt durch die Förderung der Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die uns mit sage und schreibe 3000€ förderte! Unter https://www.bingo-umweltstiftung.de/ kann man sich über aktuelle und vergangene Projektförderungen der Stiftung sowie deren Strukturen und Grundsätze informieren oder selbst einen Projektantrag stellen.

Doch nun zurück zu unserem Projekt. Klar, es ist sicherlich noch nicht alles sooo nachhaltig, wie wir es gerne hätten und es sind mit Sicherheit anfänglich die ersten Arbeiten etwas anstrengender, aber mit der Zeit sollen unser gemeinsamer Erfahrungsschatz, die Schönheit unseres Schulgartens und der GEOase und die Freude am Leben von und mit der Natur immer weiter wachsen! Und wenn man mal ehrlich ist, haben wir in diesem und im letzten Schuljahr schon unfassbar viel geschafft.

Vier Hochbeete mit Bewässerungssystem, Wildblumen, Salaten, Kohl, Kohlrabi, Radieschen, Rüben, Spinat, Küchenkräutern, und, und, und:

Foto: GEO
Foto: GEO
Foto: GEO

Foto: GEO
Foto: GEO
Foto: GEO

Foto: GEO
Foto: GEO
Foto: GEO

Ein Kompost mit seitlicher Bepflanzung:

Foto: GEO
Foto: GEO

Ein Himbeerbeet und das erneuerte Steinbeet:

Foto: GEO

Ein Insektenhotel auf der Streuobstwiese (etwas schief, aber besonders):

Foto: GEO

Acht bunte Vogelhäuser für den Schulgarten

Foto: GEO

Vogelfutterstangen für Vögel im Winter:

Foto: GEO

Etwa 30 Liter Apfelsaft aus eigenen Äpfeln:

Foto: GEO

Ein Videodreh mit dem NDR (auf Bild klicken, dann öffnet sich ein Link):

Foto: NDR

Naja, und die leidige Instandhaltung und Entrümpelung der GEOase…

Das ist doch schon beachtlich! Die noch ausbaufähige Ernte der Beete haben wir natürlich auch verköstigt:

Foto: GEO

Foto: GEO

Im kommenden Halbjahr stehen weitere tolle Projekte an:

  • Anbau von Chilis, Tomaten und weiterem Gemüse im Minigewächshaus
  • Verpackung des ersten eigenen Kräutertees
  • Betreuung von zwei Bienenvölkern im Famila Einkaufsland Wechloy
  • Erneuerung des Teiches in der GEOase

Das lässt auf viel Spaß, neue Erfahrungen und tolle Erträge hoffen!

Ich freue mich schon darauf!

Tim Westerholt

Text: Westerholt

Bilder: GEO

Lehrkräfte des GEO erhalten Jahrespreis der Henning von Burgsdorff Stiftung für außergewöhnliches Engagement im Rahmen des „Erinnerungsgangs 2021“

Ein Rückblick: Im November 2021 gestalteten Schülerinnen und Schüler des GEO, unterstützt von zahlreichen Lehrkräften aus verschiedenen Fachgruppen, den jährlichen „Erinnerungsgang“, bei dem der Weg beschritten wird, den die jüdischen Männer im Zusammenhang mit dem Pogrom 1938 von der Polizeikaserne zum Gerichtshof nehmen mussten. Frau Gottwald, Herr Rosenfeld und Frau Dr. Wehen-Peters wurden nun für das von ihnen entwickelte Gesamtkonzept zum „Erinnerungsgang“ mit dem Jahrespreis der Henning von Burgsdorff Stiftung ausgezeichnet.

Die Stiftung, die mit dem Niedersächsischen Geschichtslehrerverband kooperiert, zeichnet Lehrerinnen und Lehrer des Faches Geschichte unter anderem für außergewöhnliches Engagement in fachübergreifenden Projekten zur Förderung des Geschichtsbewusstseins aus, da es im Schulbereich generell wenig Anreize für gute pädagogische Arbeit gibt. Durch den Jahrespreis sollen Lehrkräfte eine öffentliche Anerkennung für ihre Arbeit erhalten.

Gottwald, Rosenfeld und Wehen-Peters bildeten das Organisationsteam, das zunächst ein Gesamtkonzept für die Gestaltung des „Erinnerungsgangs“ entwickelte und bereits Ende 2019 die Arbeit aufnahm. Wichtig war ihnen, kein Erinnern „zu verordnen“ und womöglich oberflächlich zu moralisieren, sondern ein Projekt für möglichst alle Jahrgänge auf die Beine zu stellen, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit den historischen Ereignissen auseinandersetzen und zu eigenen Schlussfolgerungen gelangen.

Den drei Lehrkräften waren dabei einige Schwerpunkte aus der sogenannten Holocaust-Education besonders wichtig: Jüdisches Leben sollte in seiner gesamten Vielfalt und nicht nur reduziert auf die Opferrolle bzw. die Zeit zwischen 1933 und 1945 wahrgenommen werden. Hierzu sollten jüdische Familien aus Oldenburg porträtiert werden, um sie mit ihren individuellen Geschichten wieder sichtbar werden zu lassen. Zur Vorbereitung recherchierte das Organisationsteam in den wissenschaftlichen Bibliotheken sowie im Archiv, wählte geeignete Materialien zur Arbeit mit Schülergruppen aus und war in der Folge vor allem dafür verantwortlich, die Fäden in der Hand zu halten, um ein rundes Gesamtpaket auf die Beine zu stellen.

Dies gestaltete sich durchaus herausfordernd, da neben den außerschulischen Partnern, zu denen u.a. die Landesbibliothek, die jüdische Gemeinde, der Arbeitskreis Erinnerungsgang e.V., der Verein Werkstattfilm, das Kulturbüro der Stadt Oldenburg, das Cine K, Oeins und die Katholische Gemeinde St. Stephan gehörten, auch knapp 30 Lehrkräfte sowie 450 Schülerinnen und Schüler des GEO aktiv in die Gestaltung des Erinnerungsgangs einbezogen wurden.

Unter dem Motto „Mehr als ein Stern“ entstanden mehrere Ausstellungen mit historischen und künstlerischen Ergebnissen, Inszenierungen, eine Podcast-Reihe, ein „Kultureller Abend“ mit beeindruckender Lesung eines Zeitzeugen-Berichts und Klezmer-Musik, der Schweigemarsch selbst sowie eine Abschluss-Veranstaltung, auf der beteiligte Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen reflektierten. Wichtige durch das GEO gestaltete Programmpunkte wurden zudem von zwei Schülern  aufwändig filmisch festgehalten und vom Lokalsender Oeins veröffentlicht.

Gottwald, Rosenfeld und Wehen-Peters dokumentierten für ihre Bewerbung um den Jahrespreis der Henning von Burgsdorff Stiftung alle Veranstaltungen und Ergebnisse des „Erinnerungsgangs“ umfangreich, begründeten ihre entwickelten didaktischen Grundsätze und beurteilten die Umsetzung durch die Schülerinnen und Schüler.

Das Kuratorium der Stiftung beschied den Lehrkräften eine „gelungene Förderung des Geschichtsbewusstseins auf Seiten der beteiligten Schülerinnen und Schüler“ und stellte weiterhin fest: „Aus einem Anlass, der auch pflichtgemäß und aufwandarm abzuhandeln gewesen wäre, ist dank des Engagements der drei Lehrkräfte ein vielschichtiges erinnerungs­kulturelles Projekt vor Ort entstanden, das wichtige Facetten einer modernen Erinnerung an jüdisches Leben in Deutschland aufgegriffen und in vielfältiger und überaus gelungener Weise rekonstruiert und dargestellt hat.“

Alle drei Lehrkräfte freuen sich über diese Anerkennung und blicken mit Freude zurück auf ein auch aus ihrer Sicht gelungenes Projekt, das am und mit dem GEO realisiert werden konnte!

Weitere Informationen:

Text: Wehen-Peters

Foto: Lemke

Erdkunde-LK besucht landwirtschaftlichen Betrieb

Am 9.11.22 haben wir, der Erdkunde LK von Frau Busche, dem Familienbetrieb Meyer in Wiemerslande einen Besuch abgestattet.

Nach einer kleinen Begrüßung auf dem Hof durch Thale und Hinrich Meyer ging´s los mit einigen Daten zur hofeigenen Biogas-Anlage. Sie versorgt 1250 Haushalte der Region mit Strom sowie 510 Haushalte und den Schweinestall mit Wärme. Die Anlage haben wir uns dann auch gleich ansehen dürfen: Durch zwei Bullaugen konnten wir in den Fermenter hineinschauen und die Blubberblasen mit eigenen Augen bestaunen.

Foto: Busche

Danach ging´s weiter in den Kuhstall. Wir haben Kühe und Kälber gestreichelt und gefüttert und den Melkroboter in Aktion erlebt, alles begleitet mit Erklärungen und unter Aufsicht durch Thale und Hinrich. Weil der Weg zurück in den Stall zum Melkroboter zu lang wäre und die Kühe deswegen zu selten gemolken werden würden, dürfen die Kühe nicht auf die Weide. Nur die tragenden Kühe, die innerhalb der nächsten sechs Wochen kalben, sind tagsüber auf der Weide.

Nach dem Besuch im Kuhstall sind wir zum Schweinestall gelaufen. Diesen durften wir aufgrund sehr strenger Hygieneverordnungen nicht betreten und haben die Schweine nur durch die Fenster gesehen. Tom, der Lehrling des Hofes, hat uns erzählt, wieso er eine Ausbildung auf dem Hof macht und wie er dazu gekommen ist. Er sagte, er habe früher gerne in den Schulferien auf Höfen ausgeholfen und so sein Interesse für die Landwirtschaft entdeckt.

Am Ende der Führung hat jeder von uns noch ein ganz besonderes Geschenk bekommen: Eine Butterbrottüte voll getrockneter Reste der Biogasanlage! Diese eignet sich laut Thale sehr gut als Pflanzendünger. Auch wenn die Begeisterung bei uns Stadtkindern nicht bei jedem/jeder sehr groß war, haben wir uns über die kleine Aufmerksamkeit gefreut.

Zum Schluss haben wir noch ein Gruppenfoto vor der Biogas-Anlage aufgenommen, dann ging´s nach Verabschiedung von Thale und Hinrich zurück zur Schule.

https://prezi.com/p/embed/cu7u5qponn75/

Bericht: Franka Uecker
Titelfoto: pixabay.com

Unterrichtsentfall am 19.12.

Liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schülerinnen und Schüler,

am Montag, den 19.12.2022, entfällt aufgrund einer Glatteiswarnung der Schulunterricht.

Glatteiswarnung bei Katwarn

Glatteiswarnung in der NWZ

Anlässlich des Wetterumschwungs weise ich zudem auf die Hinweise des Kultusministeriums zum Verhalten bei extremen Wetterverhältnissen hin.

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/schulausfall-bei-extremen-wetterverhaltnissen-landkreise-entscheiden-208711.html

Ich hoffe, Sie alle kommen wohlbehalten durch die nächsten Tage.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Jacob

Foto: pixabay.com

Ehemaligentreffen am GEO

Das traditionelle Ehemaligentreffen am GEO kann endlich wieder stattfinden. Treffpunkt ist wie immer „am dritten Weihnachtstag“, also am 27.12 von 10:00-12:00 Uhr in der Cafeteria im GEO.

Der 13. Jahrgang sorgt für heiße und kalte Getränke und kleine Snacks.

Wir freuen uns auf euch!

Titelfoto: pixabay.com

Sport-Talentfördergruppe (Jg. 6) gewinnt Preise beim Deutschen Sportabzeichen

Richtig abgesahnt haben unsere „fastkleinsten“ GEOaner:innen beim diesjährigen Wettbewerb des Deutschen Sportabzeichens. Allen erschwerten Bedingungen wie Hitze, Nässe, Feiertagen oder Erkrankungen zum Trotz haben unsere jungen Sportler:innen über vier Wochen ihre Montagssitzung dafür verwendet, Bestleistungen zu erzielen.

Foto: GEO

Und das mit großem Erfolg: 8x Gold, 3x Silber und 1x Bronze konnten samt Urkunde und Abzeichen mit Stolz entgegengenommen werden. Dazu liefen, sprinteten, sprangen und warfen unsere sportlichen Talente um die Wette und übertrafen sich dabei selbst und gegenseitig. Damit trotzen wir erfolgreich den bewegungsarmen Vorjahren und haben allen gezeigt, dass wir immer noch ziemlich fit sind.

Text: Gaebel
Fotos: GEO

Ruderriege verabschiedet sich mit Nikolausrudern in Winterpause

In diesem Jahr genau passend zum Nikolaustag, fand am 06. Dezember 2022 unser alljährliches Nikolausrudern statt. Ausgestattet mit Nikolausmützen ging es ein letztes Mal für dieses Jahr auf die Hunte. Das Wetter spielte, wie glücklicherweise oft in diesem Jahr, mit und so konnten, durch weihnachtliche Klänge beschwingt, die letzten Kilometer des Jahres gerudert werden. Anschließend beendeten wir ein schönes Ruderjahr mit Bratwurst und Punsch.

Foto: GEO
Foto: GEO
Foto: GEO

Außerdem erfolgte noch die Medaillenübergabe für den anstrengenden, erlebnisreichen „Head of the River“-Trainingstag, der am Samstag, den 22.11.2022 in Oldenburg stattfand. Dabei kamen Jugendliche verschiedener Teams aus dem Nordwesten zusammen, um sich bei diversen Übungen, die Teamgeist, Ausdauer, Kraft u.v.m. bedurften, zu verausgaben. So mussten beispielsweise Teppichstücke im Krebsgang durch einen Slalom transportiert werden, Luftballons durften den Boden nicht berühren und Badmintonbälle mussten zielgenau bewegt werden. Der „Head of the River“-Trainingstag war damit aber noch lange nicht beendet. Im Anschluss wurde natürlich auch noch gerudert. Die beiden Teams der Ruderriege lieferten sich dabei auf den letzten fünf der zu fahrenden zehn Kilometer einen spannenden Zweikampf auf dem Wasser. Für die Ruderriege bedeutete dieser Tag ganz neue, aus dem AG-Alltag unbekannte Herausforderungen. Am Ende waren alle geschafft – aber auch zurecht stolz alles gut bestritten zu haben.

Foto: GEO

Im kommenden Jahr 2023 starten wir ab Anfang März in die neue Rudersaison. Neu- und Mitruderinnen und -ruderer sind immer herzlich willkommen. Die AG-Termine sind immer am Dienstag und/oder Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Fotos: GEO
Text: Lemke