Sechsklässler erobern Kalkriese
Alle sechsten Klassen sind nach Kalkriese gefahren. Um 7:50 Uhr sind wir gestartet. Nach der Ankunft haben wir auf dem Parkplatz gefrühstückt, bis alle da waren. Dann haben wir uns auf den Weg zu einem Gebäude gemacht. Wir hatten noch kurz Zeit, weil die Museumsguides uns erst noch abholen mussten. Sie haben uns erzählt, dass es zwei Römer-Klassen, zwei Germanen-Klassen und eine Archäologen-Klasse gibt.
Die Römer-Klassen haben als Erstes ein Zelt aufgebaut. Es bestand aus einem großen Baumwolltuch und mehreren Holzpfählen. In so einem Zelt haben damals acht Leute geschlafen. Weil auf dem Platz, auf dem wir eigentlich einen Zaun aufbauen sollten, gerade gegraben wurde, sind wir auf den Spielplatz gegangen. Das hat ganz gut geklappt. Danach haben wir uns in Viererreihen aufgestellt, sind auf Kommando hin und her gelaufen und sollten uns danach sofort wieder in den Viererreihen aufstellen. Das war sehr anstrengend, weil wir noch Schilde hatten, die riesig waren, und manche hatten noch einen mit Sand gefüllten Rucksack auf.
Nach dieser Übung sind wir marschieren gegangen. Auf den Wegen haben wir verschiedene Formationen ausprobiert, zum Beispiel die Schildkrötenformation. Dann haben wir noch Herrn Priesmeier gejagt, aber die Schilde mussten dabei aneinander bleiben. Ihn zu fangen, haben wir leider nicht geschafft.
Danach hatten wir eine Stunde Mittagspause. Als die Stunde um war, sind wir ins Museum gegangen. Dort gab es ein Modell, das zeigte, wie viele Römer im Schlamm stecken geblieben sind: Es sollen 500 Römer gestartet sein, am Ende sind aber nur 15 übrig geblieben. Dann gab es noch Funde, die in ein Bild eingearbeitet waren. Wir sollten eigentlich schon längst draußen sein, aber wir haben uns trotzdem noch eine Sache angeschaut, die sie uns unbedingt noch zeigen wollte.
Danach sind wir auf den Aussichtsturm gestiegen. Es war ein sehr langer Weg dorthin hoch, aber der Ausblick war richtig schön. Dann mussten wir schon wieder runter, weil wir das germanische Essen nicht verpassen wollten: Es war eine Art Porridge mit Apfelmus, und es hat fast allen geschmeckt.
Kurz darauf wurden wir aber schon wieder zum Bus gerufen. Alle wollten noch die Chance nutzen, sich ein Andenken im Museumsshop zu kaufen. Schließlich sind alle wieder in die Busse gestiegen und um 17:45 Uhr müde und geschafft, dafür aber mit vielen tollen Eindrücken, wieder am GEO angekommen.
Text: Mila K. 6e, Fotos: M. Busche
