Landtagsfahrt der 9b und 9c

Wie auch bei der 9d und der 9a besuchten nun auch die 9c und 9b am 4. Dezember den Niedersächsischen Landtag in Hannover. Das Ziel des Ausflugs war ein Einblick in die Politik zu bekommen, und Demokratie direkt vor Ort zu erleben.

Um halb acht fing auch unsere Fahrt an: Wir fuhren 3 Stunden mit dem Bus nach Hannover, und wurden dort von zwei Frauen begrüßt, die den Niedersächsischen Landtag der Presse präsentieren. Sie zeigten uns ein Video über den täglichen Ablauf im Niedersächsischen Landtag, über die Aufgaben die die Abgeordneten haben, und über die Gewalteinteilung in Niedersachsen, also Judikative, Exekutive, Legislative. Im Video meinte eine Abgeordnete, das sie jedes Mal wenn sie aus dem Landtag geht, dort immer etwas Neues gelernt hat. Dies war auch bei uns der Fall.

Wir lernten vor allem bei Führung durch den Landtag. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und besichtigten verschiedene Teile.

Als erstes besichtigten wir den Plenarsaal, wo es eine öffentliche Zuschauertribüne und eine Presse-Abteilung gab. Wir lernten über die Renovierung des Saals, der früher nicht so öffentlich zugänglich war und heute aus Glas besteht. Man kann sich es so vorstellen: es gibt Tische die verschiebbar sind, falls eine Partei mehr Abgeordnete bekommt, momentan hat die SPD die meisten. Dann gibt es auch noch einen Tisch der zu einem fraktionslosen Abgeordneten gehört, den er war früher bei der AFD, gehört nun aber zu keiner Partei. Dieser hat aber weniger Rederecht als die anderen Parteien. Danach dürften wir in das Büro der CDU, wo sich die Abgeordneten der Partei treffen. Solche Räume haben alle Parteien. Je mehr Abgeordnete, desto größer ist dieser Raum, deswegen dürfen die Parteien nicht viel an dem Raum ändern, damit sie ihn nach der Wahl  ändern können.

Das erste was uns aufgefallen ist, war eine Schuldenuhr, die die Schulden des Landes Niedersachsens zeigte, und die Zahl stieg im Sekundentakt.

Sobald wir aus dem Raum traten, trafen wir die Landtagspräsidentin Hanna Naber im Flur und sie ist ebenfalls die SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Oldenburg. Sie lad uns in ihr Büro ein, das den Ruf vom „schönsten Büro Niedersachsens“ hat. Wir hatten die Gelegenheit ihr Fragen zu stellen, und ein Foto mit ihr zu machen. Das Büro war lichtdurchflutet, wegen einem großen Fenster, wodurch sie raus gucken konnte und Menschen auch reingucken gucken konnten. Das symbolisiert das alles was in dem Landtag passiert öffentlich ist. Wir mussten dann auch schon schnell weiter weil Frau Naber einen Abgeordneten aus Dänemark erwartete.

Zum Schluss trafen wir um 12 Uhr zwei Abgeordnete, Rykena Harm von der AfD  und Gerd Hujahn von der SPD , denen wir Fragen stellen konnten. Zwei Hauptthemen waren die Migration und Atomkraftwerke in Deutschland, diesen beiden entfachten eine hitzige Diskussion, weil die zwei Parteien zu den Themen unterschiedliche Meinungen hatten. Es war spannend dies mit zu erleben und zu sehen wie sie ihren Standpunkt begründet haben.

Dies war dann auch schon das Ende unseres Besuchs im Niedersächsischen Landtag und es gab ein Gruppenfoto auf der großen Treppe.

Bevor der Bus abfuhr hatten wir noch eine Stunde Zeit in Hannover und dann ging es auch schon wieder Richtung GEO.   

Es war ein sehr informativer und interessanter Tag, und es war sehr spannend so nah am Geschehen zu sein.

Geschrieben von Ghana Albashiki und Helena Harms, 9c

Jugend trainiert für Olympia Handball am GEO – eine Schule steht zusammen

Herausragende Stimmung verbreiteten junge Handballerinnen und Handballer auf dem Spielfeld – überragende Stimmung erzeugten handballbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Tribüne. Alle zusammen verwandelten die Sporthalle Brandsweg in einen Hexenkessel.

Der Kreisgruppenentscheid, die zweite Runde beim Turnier Jugend trainiert für Olympia, wurde gleich von drei Heim-Mannschaften in Oldenburg am GEO ausgetragen. Die Atmosphäre bei diesem Tag des Handballs begeisterte sogar die Gäste. Allen wurde ein tolles Erlebnis geboten, zu dem zahlreiche Helferinnen und Helfer nach Kräften beitrugen.

Im ersten Spiel wirkten unsere jungen Handball-Mädchen wie euphorisiert von den Trommeln auf der Tribüne und zeigten den Gästen des Max-Planck-Gymnasiums Delmenhorst von Beginn an deutliche Grenzen auf. Alle 11 Schülerinnen konnten unter der souveränen Spielleitung aus dem 13er Handball-Grundkurs (Leo und Florian) zu einem souveränen Erfolg beitragen und anschließend gemeinsam mit Coach Mia (Jg. 12) feiern.

Im zweiten Spiel erwiesen sich die Gäste aus der Waldschule Hatten als harter Brocken. Lange war es ein Spiel auf Augenhöhe, das auch das Schiedsgericht der Handballerinnen des 12. Jahrgangs (Eva, Freya und später Lena) ins Schwitzen brachte. Über die Dauer des Spiels erwiesen sich die GEO Jungen U14 als das etwas breiter aufgestellte Team und konnten der körperlichen Überlegenheit der Gäste Paroli bieten. Team 2 aus 2 qualifizierte sich damit unter zufriedenen Augen von Coach Milla (Jg. 12) für den Bezirksentscheid.

Das dritte Spiel bestritten die U16 Mädchen der Gymnasien aus Nordenham und Wildeshausen, wobei letztere, erneut ein Team mit einem gewissen Schuss GEO-Spirit, das bessere Ende für sich hatten. Doch auch die Gäste mit der weiten Anreise aus der Wesermarsch durften einen verdienten Erfolg verbuchen. Die U16 Jungen zeigten körperlich starken und schnellen Handball, der unsere Jungen vom GEO vor eine letztlich zu schwere Aufgabe stellte. Doch auch hier gilt: diese junge Mannschaft kämpfte angepeitscht von der riesigen Schulkulisse wie die Löwen, brachten die starken Gegner sogar noch einmal ins Straucheln. Final sollte es zwar nicht reichen, aber Coach Luuk (Jg. 12) meint: „WIR KOMMEN WIEDER!“ Auch das zweite Schiedsrichtergespann Bastian und Levi (Jg. 11) machte einen blitzsauberen Job.

Am Ende durften alle Oldenburger Handballbegeisterten zufrieden nach Hause gehen und sich über die gezeigten Leistungen in diesem sehr würdigen Rahmen erfreuen. Heute ist GEO Handball 😊!

gez. J. Gaebel

Gewinnerinnen Fotowettbewerb

Herzlichen Glückwunsch!

Die beiden Gewinnerfotos stehen fest: Sophie Nicoul (11b) und Kayleigh Hasler (10c) überzeugten die Jury mit ihren Beiträgen zum Fotowettbewerb mit dem Thema „Contrasts“. Während des GAPP-Austausches machten sich die Schüler*innen mit ihren Kameras auf die Suche nach geeigneten Motiven und hatten auf diese Weise einen ganz besonderen Blick auf Detroit und unsere Partnerschule in St. Claire Shores. Einige Impressionen vom Austausch werden bald im Schulgebäude aufgehängt. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich dem Förderverein, der die Finanzierung der Bilderrahmen übernommen hat.

Foto und Text: B.  Heise

Absage Ehemaligentreffen am 27. Dezember

Leider kann unser traditionelles Ehemaligentreffen am „dritten Weihnachtstag“, also am 27. Dezember, in diesem Jahr nicht stattfinden.

Ich bitte um Verständnis.

Andreas Jacob

Mehr als Worte: Ein Blick hinter die Kulissen von „Der Scherbenpalast“

Am 25.11.25 besuchte uns die erfolgreiche Jugendbuchautorin Annette Mierswa und stellte im Rahmen der Aktion „Kibum kommt zu euch!“ ihren neuen Roman „Der Scherbenpalast“ vor. Zuhörer waren die Jahrgänge 7 und 8 des GEO. Mit einer spannenden Lesung, die durch eine digitale Präsentation unterstützt wurde, hat Frau Mierswa es geschafft, uns ihr Buch näherzubringen.

Was genau ist eigentlich ein Buch? Ein Buch ist mehr als bedruckte Seiten, ein buntes Cover und „nur“ eine unterhaltende Geschichte. Es ist eine intensive Auseinandersetzung von Autoren selber mit Themen, welche viele Menschen betreffen und worüber die aber oft nicht offen reden können. Wir als GEO fühlen uns geehrt, bei der Buchvorstellung von dem Jugendbuch „ Der Scherbenpalast“ von Anette Mierswa genau diesen Prozess vor Augen geführt bekommen zu haben. Also, lasst euch nun von der Kunst der Sprache entführen!

Annette Mierswa, welche gebürtig aus Mannheim kommt, probierte sich, bevor sie freie Autorin wurde, in den verschiedensten beruflichen Bereichen aus, z.B. als Kameraassistentin, im Theater und auch in der Psychologie. Nach der Geburt ihrer Söhne begann sie, Kinderbücher zu schreiben, von denen ein berühmtes Beispiel „Lola auf der Erbse“ ist, welches auch verfilmt wurde.

Mit zunehmendem Alter ihrer Kinder sattelte sie auf Jugendbücher um, in denen sie Probleme und Gefühle von Jugendlichen thematisiert, was auch in ihrem neuen Roman „Der Scherbenpalast“ deutlich wird. Er handelt von der 15-Jährigen Lou, die aufgrund des neues Jobs ihrer Mutter in einem Theater aus ihrer Heimatstadt in das knapp 500 km entfernte Mannheim ziehen muss. Das Zurücklassen ihres alten Lebens löst in ihr eine große Achterbahn von Gefühlen aus, die sie selber verwirren. Innerhalb des Romans lernt sie mit der Hilfe und Unterstützung von für die Handlung entscheidenden Mitmenschen, ihre Gefühle besser auszudrücken und mit ihnen umzugehen. Der Scherbenpalast symbolisiert also die Schwierigkeiten und Brüche im Leben eines Teenagers, schöpft aber auch die Hoffnung, sie anzunehmen und auf seine Erfahrungen in Zukunft wie ein Palast zurückblicken zu können, den man selber für sich gebaut hat, da sie ein entscheidender Punkt für die Entwicklung einer Person, insbesondere eines Jugendlichen, sind.

Interessant ist zu erwähnen, dass ausgerechnet der „Palais Idéal“ in Frankreich Annette Mierswa dazu inspirierte, diesen Titel für den Jugendroman auszuwählen. Nach einem persönlichen Gespräch mit der Autorin erfuhren wir, dass die Lektüre zahlreiche persönliche Aspekte aus ihrem Leben beinhaltet, was ihre Leidenschaft nur noch intensiver zur Schau stellt. „Der Scherbenpalast“ zeigt deutlich den Wunsch der Autorin, Jugendlichen Verständnis für ihre Probleme und Situationen zu zeigen, was für uns wirklich sehr berührend ist, da diese angesprochenen Aspekte häufig von der Gesellschaft heruntergespielt und vernachlässigt werden. Die Figur Lou ist nicht einfach nur eine fiktive Person, sondern steht als Symbol für eine große Personengruppe, welche durch Annette Mierswas Roman einen Rückzugsort geschaffen bekommen hat , einen Safe Space, der für viele schwer zu finden ist.

Im Gespräch mit der Autorin erfuhren wir auch, welche Botschaft sie den Leserinnen und Lesern vermitteln möchte. Annette Mierswa betonte, dass „Der Scherbenpalast“ jungen Menschen Mut machen soll, ihre eigene Identität zu entdecken und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Gleichzeitig möchte sie Mitgefühl wecken, Emotionen anstoßen und den Leser*innen ermöglichen, sich in die Figur Lou hineinzuversetzen. Auf die Frage, welchen Rat sie zukünftigen Autorinnen und Autoren geben würde, antwortete sie, dass Schreiben vor allem bedeutet, aufs eigene Herz zu hören. Disziplin und Durchhaltevermögen seien genauso wichtig wie die Fähigkeit, bewusst Sinneseindrücke wahrzunehmen, denn aus ihnen entstehen lebendige Geschichten. Und das Wichtigste: nicht aufgeben!

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass uns das Gespräch mit Annette Mierswa einen besonderen Einblick in die Entstehung von „Der Scherbenpalast“ gegeben hat. Ihre Gedanken und Ratschläge zeigen, wie viel Herz und Beobachtung im Schreiben steckt. Wir bedanken uns für das offene Interview und hoffen, dass unser Einblick auch euch neugierig auf das Buch macht.

Text: Iman Musa & Nadja Root

Einladung zum Adventskonzert

Aaah! – Dventskonzert!

Wenn Eltern um die Plätze ringen,

weil ihre Kinder festlich singen;

wenn Lehrer innen Aufsicht führen,

und dabei Freude in sich spüren;

wenn’s um die letzte Kirchenbank

noch einen Streit gibt oder Zank;

wenn selbst auf Stufen man sich hockt,

weil nicht nur eine Schulband rockt;

wenn’s draußen kalt ist oder lau –

das weiß man hier nicht so genau –

und in der Kirche steppt der Bär,

weshalb auch jeder gern hier wär’;

wenn Chöre singen, Geigen streichen

(Mensch! Das ist zum Herz erweichen!);

wenn E-Gitarren zerrend dröhnen

und Saxophone jazzig tönen;

wenn feierlich vom Orgelthron

die Tochter flötet, und der Sohn

schlägt rhythmisch auf die Trommel ein   –

Dann wird’s ein GEO-Konzert sein!

Am 2.12.2025 um 19 Uhr beginnt das diesjährige Adventskonzert in der Ansgari-Kirche in Eversten. Zu früh da? – Kein Problem: Der diesjährige Abijahrgang will für warmen Punsch, Brezeln und eine vollere Abi-Kasse sorgen.

Text: J. Sturm (wer sonst ;-) Bild: G. Kanngießer-Krebs

GEO ist Handball-Stadtmeister 2025

Im Stadtentscheid von Jugend trainiert für Olympia Handball überzeugen die GEO Teams auf ganzer Linie. Ein Team zieht kampflos weiter.

Drei Teams waren für die Saison 2025/26 von Jugend trainiert für Olympia Handball angemeldet. 3 Teams ziehen eine Runde weiter. Mit einem Jungen- und einem Mädchen-Team stattete das GEO dem freundlichen Ausrichter der GAG einen Besuch ab. In einem knappen Spiel setzten sich zunächst die Handball-Mädchen gegen die Gastgeberinnen durch und qualifizierten sich damit für den Kreisgruppenentscheid (Runde 2). Dabei war es vor allem eine tolle Teamleistung, die auf der Eingespieltheit der Mädchen im Verein aus der Nachbarschaft (TvdH Oldenburg) basierte.

Die Jungen mussten sich neben den Gastgebern auch der starken Mannschaft der LFS erwehren. Das GAG-Team baut auf die hauseigene Handball-AG auf und zeigte sich gut vorbereitet. Letztlich erwiesen sich die Jung-GEOaner aber als zu stark, spielen sie doch allesamt im Verein. Dennoch gebührt diesem Team, das ganz im Zeichen des Gedankens von Jugend trainiert antritt, Anerkennung. Die LFS war ebenfalls mit einigen Vereinsspielern angetreten und wusste uns vor eine schwere Aufgabe zu stellen. Erfreulich wie viele motivierte junge Handballer (auch ohne ausgeprägte Vereinserfahrung) angetreten sind. Erst in der 2. Halbzeit war die reifere Spielanlage der GEO-Jungen ausschlaggebend.

Einer wohl vergleichbaren sportlichen Herausforderung stellten sich unsere älteren Handballerinnen, Milla und Freya. Sie haben alle vier Partien souverän gepfiffen und konnten dabei ebenfalls wertvolle Erfahrungen sammeln.

Dementsprechend freuen wir uns nach diesem schönen Erlebnis im Zeichen des Oldenburger Handballsports und des fairen Miteinanders aller Beteiligten auf die zweite Runde. In dieser bekommt unser drittes Team der älteren Jungen (U16) die Urkunde zur nächsten Runde dem Vernehmen nach erneut per Freilos zugesprochen. 

Unser Dank gilt den sympathischen Ausrichtern und Gegnerteams der GAG und der LFS. Wir freuen uns auf eine Wiederholung hoffentlich schon im nächsten Jahr.

GEO – Bücherherbst

Im Herbst wird die GEO-Schülerbücherei zum Zentrum spannender Aktionen rund ums Lesen.
Vom 28. Oktober bis 5. November 2025 starten die beliebten Bücherei-Rallyes für den 5. Jahrgang, bei denen die Schüler spielerisch die Welt der Bücher entdecken.

Weiter geht es vom 17. bis 28. November 2025 mit der Mini-Kibum, die ebenfalls in der Schülerbücherei stattfindet und vielfältige Lesemomente bietet. Ein besonderes Highlight ist der Vorlesewettbewerb am 21. November für den 6. Jahrgang, bei dem die besten jungen Vorleserinnen und Vorleser ihr Können zeigen.

Zum Abschluss kommt am 25. November 2025 die Aktion „Kibum kommt zu euch!“ an die GEO: Die Autorin Annette Mierswa liest in der Aula aus „Der Scherbenpalast“ und begeistert damit die Jahrgänge 7 und 8.

Eine bunte Aktionsreihe, die zeigt, wie lebendig und spannend Lesen an der GEO sein kann!

https://gymnasium-eversten.de/wp-content/uploads/2025/11/plakat-geo-buecherherbst.pdf

Besuch der 9a und 9d im Niedersächsischen Landtag

Am Dienstag, den 11. November, fuhren die 9a und die 9d mit dem Bus nach Hannover in den Niedersächsischen Landtag. Dort erlebten wir einen aufregenden Tag, lernten die Räumlichkeiten und einige Abgeordnete kennen und durften ihnen auch Fragen stellen. Am Schluss wurde noch ein Gruppenfoto vor der schönen Fassade des Landtags gemacht.

Um halb acht brachen wir zu einer dreieinhalbstündigen Busfahrt nach Hannover auf. Vor dem Landtagsgebäude begrüßte uns ein Mitarbeiter und führte uns zur Garderobe. Dort mussten wir Rucksäcke und Jacken ablegen, denn diese durften aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen nicht mit hineingenommen werden.

Als Nächstes wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und eine andere Mitarbeiterin führte uns durch die unterschiedlichen Räume des Landtags. Wir sahen den Plenarsaal von der Zuschauertribüne und wurden dabei über die besondere Architektur des Landtags aufgeklärt. Von innen ist das ganze Gebäude mit Glas ausgestattet, sodass jeder Besucher den Politikern beim Arbeiten zusehen kann. Das ist nämlich eine Besonderheit des Niedersächsischen Landtags: Er ist öffentlich. Jeder kann kommen und als Zuschauer bei Sitzungen dabei sein.

Danach gingen wir in die Portikus-Halle, die Eingangshalle. Darin stehen große Staffeleien, die die Geschichte des Landtags erzählen. Heute sind nur noch die äußere Fassade und die Struktur der Treppe erhalten, alles andere wurde erneuert.

Am Schluss der Führung durften wir noch den Fraktionsraum der CDU sehen, in dem der Schuldenzähler von Niedersachsen hängt. Auf diesem war zu sehen, dass zu diesem Moment jeder Einwohner Niedersachsens im Durchschnitt 32.000 Euro Schulden hatte. Außerdem konnten wir noch das Büro der Landtagspräsidentin Hanna Naber besichtigen.

Um 12 Uhr trafen wir drei Politiker zu einer Diskussionsrunde. Es hat uns sehr gefreut, dass sich drei Abgeordnete aus den im Landtag vertretenen Fraktionen CDU, SPD, AfD und Bündnis 90/Die Grünen Zeit für uns genommen haben: die Landtagspräsidentin Hanna Naber (SPD), Lena Nzume (Bündnis 90/Die Grünen) und Harm Rykena (AfD). Es gab eine hitzige Diskussion mit vielen kritischen politischen Fragen. Es war sehr interessant, den Abgeordneten beim Beantworten der Fragen zuzuhören, denn sie waren sehr nahbar.

Nach der Diskussionsrunde war unser Vormittag im Niedersächsischen Landtag zu Ende und es gab ein abschließendes Gruppenfoto auf der großen Treppe.

Bis halb drei hatten wir Zeit zur freien Verfügung in Hannover, dann fuhren wir wieder zurück zum GEO.

Es war ein sehr interessanter Tag im Niedersächsischen Landtag, an dem wir viel gelernt haben!

 

Text: Anna Borchert und Jule Salvamoser (9a)

Digitale Welten – Elternabend Jahrgang 5

Elternabend Jahrgang 5

Am 12.11.2025 um 19:00 Uhr lädt das Gymnasium Eversten ein:

Herr Mohrmann, Jugendschutzbeauftragter der Stadt Oldenburg, referiert zu folgendem Thema:

„Digitale Welten – was Kinder und Jugendliche fasziniert…und Erwachsene manchmal irritiert…“

 Der Umgang mit Smartphone, Tablet, Internet & Co. wird von Generation zu Generation immer selbstverständlicher, digitale Angebote und Möglichkeiten sind in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Smartphone, Tablet, Internet & Co, haben auch für Kinder und Jugendliche einen großen Reiz. Unterhaltung, Information und Kommunikation über digitale Kanäle – wie WhatsApp oder TikTok –

gehört für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Im technischen Umgang mit den digitalen Medien sind Heranwachsende ihren Eltern meist weit voraus. Doch oft mangelt es ihnen an einem kritischen Blick auf die vielfältigen Angebote im weltweiten Netz. Zu einem sicheren Umgang gehört die Fähigkeit, mögliche Gefahren erkennen zu können, um Risiken zu minimieren und die Möglichkeiten der digitalen Welt sinnvoll zu nutzen. Damit es dabei nicht zu einer Überforderung der Kinder und Jugendlichen kommt, benötigen sie unsere Unterstützung und Begleitung.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Einblick in den Medienalltag von Kindern und Jugendlichen zu bekommen. Daneben lernen Sie natürlich auch die Stolpersteine kennen, die überall im Netz zu finden sind und vor denen man sich schützen sollte. Mit diesem Überblick sind Sie informiert und können sich der Herausforderung stellen, ihre Kinder im verantwortungsbewussten Umgang mit den digitalen Welten zu begleiten.

Bild: Adobe Stockfotos

„The GEOrge“ startet mit zwei Konzerten ins Schuljahr

Die Rock-/Soulband The GEOrge hatte gleich zu Beginn des neuen Schuljahres zwei Auftritte:
am 06.09. beim Stadtteilfest Bloherfelde und am 26.09. beim Schulbandfestival am NGO.

Das Stadtteilfest Bloherfelde zeigte sich bei bestem Sommerwetter wieder bunt und vielfältig. Neben zahlreichen Ständen und Aktionen bot die Hauptbühne ein abwechslungsreiches Programm mit Tanz, Musik und natürlich dem Auftritt von The GEOrge. Schon beim ersten Song zog die Band das Publikum in ihren Bann – immer mehr Besucherinnen und Besucher strömten vor die Bühne. Der Auftritt kam großartig an!
Auch technisch war alles „GEOgemacht“, denn die Technik-AG „GEO Technik“ hatte Bühne und Anlage gestellt und sorgte während des gesamten Festes für perfekten Sound.

Drei Wochen später stand das Schulbandfestival am NGO an. Die Idee dazu entstand vor zwei Jahren, als das GEO zum 15-jährigen Bestehen von The GEOrge ein schulübergreifendes Festival initiierte – seitdem führen andere Schulen die Tradition fort.
Neben The GEOrge traten „Just us“ vom AGO, „B-Side“ vom NGO und die „GAG-Combo“ auf. Alle Bands lieferten starke Shows und sorgten für großartige Stimmung in der voll besetzten Aula. Besonders schön: Die Bands feierten sich gegenseitig und tanzten begeistert vor der Bühne mit.

Ein Highlight war der kurze Überraschungsauftritt der vier Bandleiter, die mit „Jonny B. Goode“ und „Highway to Hell“selbst die Bühne rockten.
Den krönenden Abschluss bildete schließlich The GEOrge – spätestens beim letzten Song („Zehn“ von Farin Urlaub) sprang die ganze Aula mit.

Das Schulband-Festival war erneut ein voller Erfolg – jetzt sind alle gespannt, ob das AGO im kommenden Jahr die Reihe fortsetzt!

Bilder & Text: H. Adler

Mit der 5a auf den Spuren der Säbelzahnkatze

Am 8. Oktober 2025 besuchte die Klasse 5a die Ausstellung über die Säbelzahnkatzen im Landesmuseum für Natur und Mensch. Das Thema passte perfekt zum Geschichtsunterricht, denn die Schöninger Funde werden dort ebenfalls erwähnt – so konnten wir unser Wissen über die Eiszeit gleich vertiefen.

Die Führung war spannend und informativ: Es wurden unzählige Fragen gestellt und alle wurden geduldig beantwortet. Die geplanten 90 Minuten vergingen wie im Flug, und wir wären gerne noch länger geblieben – besonders, um auch noch die berühmte Moorleiche zu sehen.

Auf dem Rückweg verpassten wir zwar einen Bus, hatten aber Glück und erreichten an der nächsten Haltestelle noch rechtzeitig die Linie 309. Ein rundum gelungener Ausflug!

Bild & Text: A. Ellerbeck