3. Platz beim Französisch-Teamwettbewerb für Schülerinnen der 10d

Am 22.01.2026 fand der Internet-Teamwettbewerb zur Welt der Frankophonie und Europa im Rahmen des Französischunterrichts am GEO statt. Insgesamt haben in diesem Jahr 95.000 Lernende an diesem Wettbewerb teilgenommen.

So nahm auch der Französischkurs der 10ad, geleitet von Frau Winkler, erfolgreich auf dem Sprachniveau A2 – B1 teil und holte „Bronze“. Da der halbe Kurs mit den Lernenden der 10a Projekttag hatte, waren die umfangreichen Aufgaben in acht verschiedenen Themenbereichen für die verbleibenden anwesenden Schülerinnen und Schüler der 10d in der Unterrichtszeit nicht zu schaffen. So führten die Schülerinnen Gesa, Pauline und Laura die Aufgaben nach dem Unterricht mit viel Engagement fort und erreichten mit einer Bewertung von 67 von 80 Punkten den 3. Platz von insgesamt 101 teilnehmenden Teams desselben Sprachniveaus in Niedersachsen.

„Es war schon sehr anspruchsvoll, aber hat sich definitiv gelohnt und hat sogar ein bisschen Spaß gemacht.” – Laura (10d)

„Die Aufgaben waren zeitaufwendig, aber nicht uninteressant.” – Pauline (10d)

„Uns hat irgendwann einfach der Ehrgeiz gepackt, und wir wollten die Aufgaben unbedingt fertig schaffen. Wir haben sogar unsere Pausen damit verbracht.” – Gesa (10d).

Der diesjährige Internetteamwettbewerb fand während der semaine franco-allemande statt.

https://www.internetteamwettbewerb.de

Skifahrt der 10. Klassen

Vom 20. Februar bis zum 27. Februar 2026 ging es für den 10. Jahrgang auf Skifahrt. Die Klassen 10a, 10c und 10d fuhren nach Zell am Ziller, während die Klassen 10b und 10e in Gerlos Ski fuhren.

Schon Wochen vorher war die Vorfreude groß: Skier wurden ausgeliehen, Skischuhe anprobiert und warme Kleidung organisiert. Dann war es endlich so weit: Der ganze 10. Jahrgang stand am Samstag um 00:00 Uhr vor der Sporthalle, mit Koffern, Rucksäcken und Kissen, alle bereit Richtung Berge aufzubrechen!

Nach einer 16-stündigen Fahrt wurden wir direkt von einer wunderschönen, weißen Landschaft willkommen geheißen. Verschneite Hänge und klare Bergluft versprachen eine erlebnisreiche Woche. Nach dem Erkunden der Zimmer, dem Ausräumen der Koffer und einer kleinen Pause gab es schon Abendbrot. Das Personal war sehr nett und kochte uns jeden Abend ein leckeres 3-Gänge-Menü. Am Ende des Tages lagen wir alle in unseren Betten, voller Neugier auf den 1. Skitag.

Schon früh am Morgen hieß es Frühstücken, Anziehen und hoch auf die Berge. Am 1. Tag sind wir mit allen beim Babyhügel gestartet: Es wurde gelernt wie man lenkt und wie man am besten keine Leute umfährt. Am nächsten Tag fuhren wir in verschiedenen Gruppen weiter, die in verschiedene Level eingeteilt waren. So konnte jeder in seinem Tempo das Skifahren meistern. Die Lehrer und Helpies waren sehr geduldig und hatten immer Tipps parat. Hier und da konnte man jemanden in einem ganz lustigen Kostüm sehen, der am Abend zuvor zum Eumel ernannt wurde. Den Eumeltitel verdient man sich indem man am Tag zuvor etwas Peinliches oder Blödsinn gemacht hat.

Neben dem sportlichen Aspekt stand vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Gemeinsame Mittagspausen auf der Hütte, lustige Abende mit Spielen und die abendliche Erzählrunde über die Erlebnisse des Tages stärkten den Zusammenhalt der Gruppe. Der Spaß fehlte keineswegs. Es gab Schneeballschlachten, unvergessliche Momente und das ein oder andere Missgeschick, welches für viele Lacher und das Eumelkostüm sorgte.

Unerwartet, aber schön war die Offenheit unserer Lehrer, die dazu bereit waren mit uns lustige Videos aufzunehmen. An zwei Tagen waren wir für die Mittagspause auf der Latschenalm, wo wir sehr leckeres Essen wie beispielsweise Kaiserschmarrn genießen konnten. Zum Kontrast unserer abenteuerlichen Skifahrt, brachen wir am Mittwochabend zur Fackelwanderung auf, die uns die Zeit gab, in Ruhe die Schönheit vom nächtlichen Gerlos zu bewundern.

Mit viel Gepäck und traurigen Gesichtern, voller Sehnsucht nach Skifahren, standen wir am Donnerstagabend vor den Bussen. Ein letzter Blick nach hinten und schon waren wir auf dem Weg zurück nach Oldenburg. Um 8:30 Uhr angekommen wurden wir von unseren Liebsten empfangen, nachdem wir beim Ausräumen geholfen hatten.

Die Skifahrt war mehr als eine langweilige Klassenfahrt. Wir als 10. Jahrgang 2026 durften die Tradition vom GEO weiterführen. Die Skifahrt war eine Zeit voller neuer Erfahrungen, Herausforderungen und gemeinsamer Erinnerungen. Losgefahren sind wir mit großer Vorfreude und Neugier, zurückgekommen sind wir mit neuen Freundschaften, einer gestärkten Klassengemeinschaft und einer großen Portion Teamgeist!

Text: Kohsar Ahmadi (10e) und Mea Hoffmann (10e)

Bilder: A. Donau-Keßler

Einladung zum Präsentationsforum

Auch in diesem Jahr findet das Präsentationsforum des KOV am Cäciliengymnasium statt, das die vielfältigen und zum Teil auch schulübergreifenden Angebote der KOV-Schulen vorstellt. 

Der oldenburgische Kooperationsverbund für die Förderung besonderer Begabungen (KOV-OL) ist ein Verbund von Bildungseinrichtungen, dem sechs Grundschulen sowie vier weiterführende Schulen aus Oldenburg angehören. Da auch unsere Schule Mitglied im KOV ist, wird das GEO ebenfalls beim Präsentationsforum vertreten sein.

Im Anschluss an ein einleitendes Bühnenprogramm stellt sich eine Auswahl an AGs und Projekten der Grundschulen und weiterführenden Schulen mit kleinen Ständen vor, um einen Einblick in ihre vielfältige Arbeit bzw. ihre Ergebnisse zu geben. Hierbei wird eine Vielzahl von Mitmach-Aktionen angeboten und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.Hiermit sind alle, die an unseren Angeboten in diesem Jahr beteiligt waren, und alle, die Interesse an den Angeboten und Projekten des Kooperationsverbundes haben, ganz herzlich eingeladen, am 13.03.2026 ab 15.00 Uhr in die Aula der Cäcilienschule, Haarenufer 11, zu kommen

In stillem Gedenken

Verabschieden wir uns von Dimosthenis Mitroussias.

Er besuchte unsere Schule von der 5. bis zur 11. Klasse. Wir werden seine freundliche und gutmütige Art stets in liebevoller Erinnerung behalten.

Unser aufrichtiges Beileid seiner Familie, Angehörigen und Freunden.

– Dein GEO

Jugend trainiert für Olympia Handball – Aus im Bezirksfinale: Mit erhobenem Haupt und maximal stolz

Die männlichen U14 Handballer haben wieder stark abgeliefert! Dieses Mal hat es beim Heimturnier leider nicht gereicht – aber die Leistungen schüren große Erwartungen für die nächsten Jahre.

Noch einmal Brandsweg-Atmosphäre schnuppern durften unsere männlichen Handballer im Bezirksentscheid. Unter der starken Konkurrenz versammelte sich das Who is Who des westniedersächsischen Handballs. Darunter die Favoriten des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn, die im letzten das Bundesfinale erreichten.

Gegen einen starken und sportlich fairen Gegner vom Mariengymnasium Jever eröffneten unsere Jung-GEOaner das Turnier mit einem schwer erkämpften Unentschieden. Beide Mannschaften bestachen durch eine feine Technik, hohes Tempo und vor allem starke Abwehrreihen. Das MG Jever erreichte am Ende einen großartigen 2. Platz.

Das zweite Spiel brachte den späteren Turniersieger des Gymnasiums Lohne auf die Platte. Es war beeindruckend, wie furchtlos unsere Jungs dem Gegner Paroli boten, obwohl diese teilweise zwei Köpfe länger waren. Am Ende musste man sich diesem Schwergewicht geschlagen geben, hatte aber zwischenzeitlich auf Augenhöhe gespielt.

Ähnliche Voraussetzungen gab es im Spiel 3 gegen das Gymnasium Nordhorn. Eine erste Halbzeit mit Bravour und ausgeglichenem Ergebnis reichte leider nicht, um dieses spielstarke Handball-Schwerpunkt-Team zu besiegen. Es wurde jedoch schnellen Handball der Extra-Klasse geboten.

Zum Abschluss richteten die dann doch etwas niedergeschlagenen GEO-Fighter ihre Köpfe selbst wieder auf. Die KGS Schinkel konnte deutlich bezwungen werden. So gehen wir sehr stolz auf unser Team und mit einem guten 4. Platz aus dem diesjährigen Wettbewerb heraus und freuen uns jetzt schon auf das neue Schuljahr. Dann kann dieselbe Mannschaft erneut angreifen und wird zu den älteren Teams des Turniers gehören. 

Ein großes Dankeschön geht wie immer an unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer als Schiedsrichter (Levi und Bastian), am Schiedsgericht (Lena, Milla und Leo) und an die zahlreichen Zuschauer vom GEO und aus der Ferne. Schön, dass ihr alle da wart und uns (lautstark) unterstützt habt. Ohne euch wäre solch ein Turnier mit dieser Atmosphäre nicht möglich.

Im Namen des Teams Handball am GEO

Text & Bilder: J. Gaebel 

Regionalsieg bei Jugend forscht 2026

Geschwisterduo überzeugt mit Mähroboter-Projekt zur Igelrettung

Das haben sie super gemacht: Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht, der am 12./13.02.26 in Emden stattfand, haben Maximilan (5b) und Alexander Nowak (9c) in ihrer Altersklasse (Jugend forscht junior) den 1. Platz gewonnen. Mit dem Projekt „Rettet Emil – Erstellung und Optimierung einer Edge-KI zur Igelerkennung in Mährobotern“ konnte das Geschwister-Team in der Sparte Technik die Jury restlos überzeugen. Durch ihren Forschergeist können Igel sicherer von automatischen Mährobotern erkannt und so vor schlimmen Verletzungen bewahrt werden. Ein wirklich tolles Projekt, mit dem sie das GEO nun im April auf dem Landeswettbewerb in Einbeck vertreten.

Weitere Projekte die an den Start gingen waren „Waschmaschine ohne Strom“ von Nadja Root (10d), Iman Musa (10d) und Shahram Dakhil (10d), „MagnetoShift – gelöst im Handumdrehen“ von Paul Öttinger (11c) und „Wasserfilter to go“ von Junus Bartschat (6a) und Noah König (5b).

Jugend trainiert für Olympia – Aus beim Bezirksentscheid

Bei Jugend trainiert für Olympia ist die weibliche U14 Mannschaft mit einer starken Leistung in die dritte Runde eingezogen. Nach vielen guten Siegen, musste die Mannschaft vom GEO nun leider ein paar Niederlagen ertragen, sodass sie sich nicht für den Landesentscheid qualifizieren konnten. Am Ende war die Mannschaft aber sehr zufrieden mit ihrer Leistung und hatte einen tollen Tag in Vechta.

Bilder: A. Soares Costa, Text: Thea Grosse Austing und Carlotta Haselbach

Thore gewinnt den Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs

Wir gratulieren ganz herzlich Thore Duhn aus der 6e zum Gewinn des Stadtentscheids des Vorlesewettbewerbs!

Mit großer Unterstützung von seinem Vater, Maximilian Wehner, Mats Beckmann sowie Frau Geuken konnte Thore beim Stadtentscheid die Jury überzeugen und gewann.

Wir drücken die Daumen für die nächste Runde!

Bilder: M. Geuken, Text: M. Busche

Pilotprojekt „Be smart – don’t smart“

Smartphonefreier Einstieg in Klasse 5

Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ist für Kinder eine besondere Phase: neue Umgebung, neue Fächer, neue soziale Strukturen. Gleichzeitig rückt für viele Familien in diesem Alter die Frage nach dem ersten Smartphone in den Fokus.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das GEO mit der Idee eines smartphonefreien Einstiegs in Jahrgang 5.

Hier unsere Präsentation vom Tag der offenen Tür dazu: Präsentation

Ziel des Pilotprojekts ist es, den Schülerinnen und Schülern einen geschützten, altersgerechten Start zu ermöglichen – mit mehr Zeit für Ankommen, Konzentration, persönliche Begegnungen und gemeinsames Spiel. Studien und Erfahrungen zeigen, dass eine sehr frühe und intensive Smartphonenutzung mit verschiedenen Herausforderungen verbunden sein kann, etwa durch Ablenkung, Überforderung oder soziale Konflikte in Klassen- und Gruppenchats.

Was ist geplant?

Angedacht ist die Einrichtung einer freiwilligen smartphonefreien Klasse in Jahrgang 5.
Eltern, die sich für dieses Modell entscheiden, würden sich im Rahmen einer Selbsterklärung dazu bereit erklären, ihrem Kind im 5. Schuljahr kein Smartphone zur Verfügung zu stellen. Das Projekt soll pädagogisch begleitet und im Verlauf des Schuljahres evaluiert werden.

Ob und in welcher Form eine solche Klasse eingerichtet werden kann, hängt unter anderem vom Interesse der Eltern und den organisatorischen Möglichkeiten ab.

Mehr Informationen zum Pilotprojekt erfahren Sie am Mittwoch den 15. April um 18 Uhr in der Cafeteria auf einer Infoveranstaltung. 

Herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür am GEO!

Begabung fördern. Bewegung leben. Gemeinschaft gestalten.

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler, liebe Eltern und Interessierte,

wir laden euch und Sie ganz herzlich ein, unser „Gymnasium im Grünen“ persönlich kennenzulernen! Am 28. Februar 2026 öffnen wir von 10:00 bis 13:00 Uhr unsere Türen und zeigen euch, was das GEO so besonders macht.

✨ Das erwartet euch:

  • Mitmach-Aktionen: Freut euch auf spannende Experimente und kreative Workshops.
  • Einblicke: Unsere Fachbereiche und Profile stellen sich vor.
  • Austausch: Nutzt die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit unseren Lehrkräften, Schülern und Eltern.
  • Generelle Informationen zur Schule und zur smartphone-freien 5. Klasse in der Aula um 10:15 Uhr

🌟 Was das GEO auszeichnet:

  • Partnerschule des Leistungssports: Wir bieten gezielte Förderung für sportliche Talente, unter anderem in Kooperation mit der Baskets Akademie.
  • Musik & Kreativität: Mit über 150 Aktiven in Chören und Bands sowie unserer Theater- und Musical-AG ist bei uns immer was los.
  • Individuelle Förderung: Wir unterstützen jedes Kind dabei, sein Potenzial zu entdecken – ob im intellektuellen, musischen oder sportlichen Bereich.
  • Gelebte Gemeinschaft: Als offenes Ganztagsgymnasium bieten wir über 40 AGs, ein gesundes Mittagessen und ein starkes Miteinander. Wir fördern zudem inklusiv hörgeschädigte Kinder in Kooperation mit dem LBZH.

📍 Alles auf einen Blick:

  • Wann? 28. Februar 2026, 10:00 – 13:00 Uhr.
  • Wo? Theodor-Heuss-Str. 7, 26129 Oldenburg.

Kommt vorbei und werdet Teil unserer Schulgemeinschaft. Wir freuen uns auf euch!

Jugend debattiert – Schulrunde 2025

Am Mittwoch, den 17. Dezember fand die diesjährige Schulrunde von „Jugend debattiert“ am GEO statt. Mit dabei waren unter anderem aus dem neunten Jahrgang acht Schülerinnen und Schüler, die in ihrer jeweiligen Klassendebatte Bester geworden sind bzw. von ihrer Klasse auserwählt wurden. Da ich selbst in der neunten Klasse bin, durfte ich den Vormittag über sowohl die Qualifikations- als auch die Finalrunde verfolgen.

In der Vorrunde der Altersklasse I gab es drei parallel laufende Debatten, in denen je vier Schüler miteinander debattierten. Aus diesen zwölf Schülerinnen und Schülern wurden vier ausgewählt, die im Finale antraten. Das Finale fand später in der Aula statt. Das Debattenthema war „Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selber putzen?“. Die Diskussionen waren sehr aufschlussreich und es war beeindruckend, wie überzeugend die Teilnehmer sprachen. Die gravierendsten Argumente der Debattierenden, die ich gehört habe, waren, dass man viel Geld einsparen würde, wenn nicht mehr so viele Putzkräfte bezahlt werden müssten, und dass sowohl Schüler als auch Lehrer keine Zeit haben, um nach dem Unterricht noch den Klassenraum selbst zu putzen. Auch die Jury, bestehend aus Schülern und Lehrern, war sehr angetan.

Nach den Qualifikationsdebatten der Altersklasse I waren die älteren Schüler mit ihren Debatten an der Reihe. Da hier weniger Schülerinnen und Schüler antraten, gab es auch nur zwei Debatten zu dem Thema „Sollen Abschlussprüfungen in der Schule am Computer geschrieben werden?“. Bei der Debatte, die ich gehört habe, waren die Punkte Inklusion von Schülern mit motorischer Einschränkung, das Argument der Pro-Seite, und nicht gewährleistete Sicherheit vor Hacker-Angriffen, sagten Vertreter der Contra-Position, Hauptpunkte in der Diskussion. Auch hier haben die Teilnehmer gut debattiert, aber die jüngeren Debattierenden fand ich persönlich besser. Doch auch hier wurden nach langem Überlegen vier Finalisten ermittelt.

Die Entscheidung fiel der Jury sehr schwer, wie sie mehrfach betonten, aber schließlich standen die acht Finalisten fest: Elisabeth und Johanna aus Jahrgang 9 und Ana und Sharam aus Jahrgang 10 in der ersten Altersklasse und in der Altersklasse II Bendt aus Jahrgang 11 und Inka, Marvin und Moritz aus Jahrgang 12.

Um kurz vor elf setzten sich die Debattierenden, die Jury und die Zuschauer in Bewegung Richtung Aula. Dort wurde dann das große Finale ausgetragen. Herr Jacob sprach zum Anfang ein paar einleitende Worte, um die mittlerweile stark gewachsene Zuschauerschaft zu begrüßen. Im Publikum saßen nämlich nicht mehr nur der neunte Jahrgang sondern auch noch einige weiteren Klassen, beispielsweise aus Jahrgang zehn.

Zuerst fand die Finaldebatte der jüngeren Altersklasse statt. Diesmal lautete das Thema „Soll für E-Scooter eine Führerscheinpflicht eingeführt werden?“. Hier war den vier Finalisten die Sicherheit der Passanten und die nicht vorhandene Möglichkeit für alle, den Führerschein zu machen, wichtig. Die Finaldebatte war noch einmal besonders spannend für mich, weil Elisabeth und Johanna beide in meine Klasse gehen. Das Publikum fieberte mit und verfolgte gespannt die Debatte. Die Teilnehmer diskutierten noch leidenschaftlicher als in der Vorrunde, denn es ging um den Einzug in den Regionalwettbewerb!

Während die Jury sich nun zusammensetzte, um einen Gewinner zu ermitteln, fand die zweite Finaldebatte statt. Die Teilnehmer der Altersklasse II debattierten zur Frage „Soll eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden?“. Die Pro-Seite fand besonders wichtig, dass Jugendliche Deutschland etwas zurückgeben sollten, nachdem das Land so viel für sie getan hat und noch tun wird. Die Debattierenden, die gegen eine Dienstpflicht waren, meinten hingegen, dass diese Pflicht den Lebensweg, wie ein Studium oder eine Ausbildung, behindern würde. Auch diese Debatte war sehr interessant und alle warteten gespannt auf das Ergebnis beider Finalrunden. Nachdem ein kleines Filmchen über das Bundesfinale letzten Jahres gezeigt wurde, kam die Verkündung der Ergebnisse. Da das GEO bei der Organisation der Regionalrunde mitwirkt, dürfen pro Altersklasse drei Teilnehmer weiterkommen. In der Altersklasse I sind das Elisabeth Bodmann, Ana Milenkovic und Sharam Dakhil. Aus der zweiten Altersklasse werden uns Inka Deeken, Bendt Schneemann und Marvin Hasbach nächstes Jahr in Rastede vertreten.

Für mich bestand auch noch die Möglichkeit, mit Elisabeth ein kleines Interview zu führen.

GEOnline: Wann hast du entdeckt, dass du gerne und vor allem erfolgreich debattierst?

Elisabeth: Ich bin in der  AG „GEO debattiert“, seit es diese gibt. Dort habe ich gemerkt, das mir das Debattieren sehr gut gefällt und dass ich auch gute Argumente überzeugend herüberbringen kann.

GEOnline: Wie verlief die Qualifikationsdebatte für dich?

Elisabeth: Sehr gut! ich hatte eine nette Gruppe, sodass es viel Spaß gemacht hat und ich auch kaum nervös war.

GEOnline: Nach der ersten Runde, hast du erwartet, dass du in die Finalrunde einziehen wirst?

Elisabeth: Natürlich habe ich es gehofft, aber wirklich erwartet habe ich es nicht. Die anderen Debattierenden waren ausgesprochen stark!

GEOnline: Wie war dein Gefühl auf der Bühne in der Aula, als du gemeinsam mit Johanna die Pro-Seite vertreten hast?

Elisabeth: Bei der Finaldebatte war ich schon nervös, es haben ja auch sehr viele Schüler zugeschaut. Dann habe ich aber nach meiner Klasse Ausschau gehalten und als ich sie entdeckt habe, habe ich mich super gefühlt, weil sie mich so toll unterstützt haben!

GEOnline: Welche Debatte hat dir mehr Spaß gemacht?

Elisabeth: Mir hat die Qualifikationsdebatte besser gefallen, weil sie entspannter war und auch das Thema mir dort besser gefallen hat.

GEOnline: Wie sehr freust du dich jetzt auf die Regionalrunde in Rastede?

Elisabeth: Ich freue mich total! Aber ich bin auch ein wenig nervös wegen der neuen Streitfrage, ich hoffe, sie wird spannend!

GEOnline: Und eine letzte Frage noch: Wirst du dich anders auf die kommende Debatte vorbereiten als auf die Klassen- bzw. Schuldebatte?

Elisabeth: Nein, das werde ich nicht. Wie man sieht, hat meine Vorbereitung ja gut gepasst, deshalb werde ich alles genauso machen, wie bisher.

GEOnline: Vielen Dank, dass du dir die Zeit für mich genommen hast und viel Erfolg bei der Debatte im nächsten Jahr!

Herzlichen Glückwunsch an die sechs Sieger, aber alle Teilnehmer können sehr stolz auf sich sein, denn wirklich jeder war unglaublich stark und hätte es verdient, weiter in die Regionalrunde zu kommen!

Exkursion zum Millerntor oder „Im Feindesland“ ;-)

Ende Januar sind die beiden Sportleistungskurse des 13. Jahrgangs von Herrn Leder und Herrn Diettrich nach Hamburg gefahren, um am Millerntor beim FC Pauli an einer Diskussionsrunde mit dem Marketingdirektor des Vereins teilzunehmen.

Inhaltlich knüpfte die Veranstaltung an die Themen des Zentral Abiturs 2026 mit den Schwerpunkten Kommerzialisierung, Marketing und Vermarktung im Sport an. Im Anschluss folgte noch eine ausgiebige Besichtigung des Millerntor Stadions, welches einen sehr ordentlichen und sauberen Eindruck vermittelte. Dieses war umso überraschender, da das Millerntor nur wenige Tage zuvor Gastgeber des Stadtderbys zwischen dem FC St. Pauli und dem ruhmreichen HSV war. Dabei schenkten sich beide Fanlager nichts und mit aufwendigen Choreographien und unter Einsatz von reichlich Pyrotechnik wurde das Stadion in ein Tollhaus verwandelt. Die Stille im großen weiten Rund ließ eine solche Stimmung nur erahnen, rundete aber eine interessante Exkursion angemessen ab.

Text & Bilder: G. Diettrich 

XperimenT! – Anatomie-Workshop

Alle Schulen, die im Schülerforschungszentrum Nordwest – XperimenT! verbunden sind, bieten zweimal im Jahr Workshops an, an denen alle Schülerinnen und Schüler dieser Schulen teilnehmen können. Erstmalig fand am 29. Januar im Willms Gymnasium ein Anatomie-Workshop statt, den das Gymnasium an der Willmsstraße und das Gymnasium Eversten Oldenburg (GEO) im Rahmen ihrer Zusammenarbeit im Schulvivarium Oldenburg/Delmenhorst organisiert haben. 16 Schülerinnen und Schüler aus Oldenburg, Leer und Delmenhorst präparierten Heringe, Tintenfische, Hühnereier und Schweinenieren und beschäftigten sich mit der Anatomie dieser Präparate.

Betreut wurden sie von Frau Klompmaker und Herrn Dr. Glade (Willms) sowie Frau Bollinger und Herrn Dr. Schnieders (GEO). Das Praktikum war ein großer Erfolg und soll im nächsten Winter wieder angeboten werden. Für den Sommer-Workshop ist ein verhaltensbiologisches Praktikum in Planung.

Text & Bilder: U. Glade

Echte Handballtalente beim GEO-Grundschulturnier 

Insgesamt 13 Teams waren beim GEO-Grundschulturnier am Start und lieferten sich viele spannende Spiele. Besonders das Finale, bei dem alle anderen Teams lautstark anfeuerten, war ein echtes Highlight und wurde sogar von einem richtigen Hallensprecher begleitet. 

Alle Kinder haben ein sehr faires Handballevent erlebt, Spaß gehabt und die Sportart etwas besser kennengelernt. Und vielleicht meldet sich ja auch das ein oder andere Nachwuchstalent am GEO an, um besonders gefördert zu werden!? Als Partnerschule des Leistungssports sind wir in Oldenburg dafür ja eine richtig gute Adresse!

Vielen Dank an alle HelferInnen, die teilweise auch aus unserer SchülerInnenschaft kommen und als Schiri, Coach und Turnierleitung eine ganz wichtige Rolle hatten.

Text & Bild: Benjamin Storz

Landtagsfahrt der 9b und 9c

Wie auch bei der 9d und der 9a besuchten nun auch die 9c und 9b am 4. Dezember den Niedersächsischen Landtag in Hannover. Das Ziel des Ausflugs war ein Einblick in die Politik zu bekommen, und Demokratie direkt vor Ort zu erleben.

Um halb acht fing auch unsere Fahrt an: Wir fuhren 3 Stunden mit dem Bus nach Hannover, und wurden dort von zwei Frauen begrüßt, die den Niedersächsischen Landtag der Presse präsentieren. Sie zeigten uns ein Video über den täglichen Ablauf im Niedersächsischen Landtag, über die Aufgaben die die Abgeordneten haben, und über die Gewalteinteilung in Niedersachsen, also Judikative, Exekutive, Legislative. Im Video meinte eine Abgeordnete, das sie jedes Mal wenn sie aus dem Landtag geht, dort immer etwas Neues gelernt hat. Dies war auch bei uns der Fall.

Wir lernten vor allem bei Führung durch den Landtag. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und besichtigten verschiedene Teile.

Als erstes besichtigten wir den Plenarsaal, wo es eine öffentliche Zuschauertribüne und eine Presse-Abteilung gab. Wir lernten über die Renovierung des Saals, der früher nicht so öffentlich zugänglich war und heute aus Glas besteht. Man kann sich es so vorstellen: es gibt Tische die verschiebbar sind, falls eine Partei mehr Abgeordnete bekommt, momentan hat die SPD die meisten. Dann gibt es auch noch einen Tisch der zu einem fraktionslosen Abgeordneten gehört, den er war früher bei der AFD, gehört nun aber zu keiner Partei. Dieser hat aber weniger Rederecht als die anderen Parteien. Danach dürften wir in das Büro der CDU, wo sich die Abgeordneten der Partei treffen. Solche Räume haben alle Parteien. Je mehr Abgeordnete, desto größer ist dieser Raum, deswegen dürfen die Parteien nicht viel an dem Raum ändern, damit sie ihn nach der Wahl  ändern können.

Das erste was uns aufgefallen ist, war eine Schuldenuhr, die die Schulden des Landes Niedersachsens zeigte, und die Zahl stieg im Sekundentakt.

Sobald wir aus dem Raum traten, trafen wir die Landtagspräsidentin Hanna Naber im Flur und sie ist ebenfalls die SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Oldenburg. Sie lad uns in ihr Büro ein, das den Ruf vom „schönsten Büro Niedersachsens“ hat. Wir hatten die Gelegenheit ihr Fragen zu stellen, und ein Foto mit ihr zu machen. Das Büro war lichtdurchflutet, wegen einem großen Fenster, wodurch sie raus gucken konnte und Menschen auch reingucken gucken konnten. Das symbolisiert das alles was in dem Landtag passiert öffentlich ist. Wir mussten dann auch schon schnell weiter weil Frau Naber einen Abgeordneten aus Dänemark erwartete.

Zum Schluss trafen wir um 12 Uhr zwei Abgeordnete, Rykena Harm von der AfD  und Gerd Hujahn von der SPD , denen wir Fragen stellen konnten. Zwei Hauptthemen waren die Migration und Atomkraftwerke in Deutschland, diesen beiden entfachten eine hitzige Diskussion, weil die zwei Parteien zu den Themen unterschiedliche Meinungen hatten. Es war spannend dies mit zu erleben und zu sehen wie sie ihren Standpunkt begründet haben.

Dies war dann auch schon das Ende unseres Besuchs im Niedersächsischen Landtag und es gab ein Gruppenfoto auf der großen Treppe.

Bevor der Bus abfuhr hatten wir noch eine Stunde Zeit in Hannover und dann ging es auch schon wieder Richtung GEO.   

Es war ein sehr informativer und interessanter Tag, und es war sehr spannend so nah am Geschehen zu sein.

Geschrieben von Ghana Albashiki und Helena Harms, 9c

Jugend trainiert für Olympia Handball am GEO – eine Schule steht zusammen

Herausragende Stimmung verbreiteten junge Handballerinnen und Handballer auf dem Spielfeld – überragende Stimmung erzeugten handballbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Tribüne. Alle zusammen verwandelten die Sporthalle Brandsweg in einen Hexenkessel.

Der Kreisgruppenentscheid, die zweite Runde beim Turnier Jugend trainiert für Olympia, wurde gleich von drei Heim-Mannschaften in Oldenburg am GEO ausgetragen. Die Atmosphäre bei diesem Tag des Handballs begeisterte sogar die Gäste. Allen wurde ein tolles Erlebnis geboten, zu dem zahlreiche Helferinnen und Helfer nach Kräften beitrugen.

Im ersten Spiel wirkten unsere jungen Handball-Mädchen wie euphorisiert von den Trommeln auf der Tribüne und zeigten den Gästen des Max-Planck-Gymnasiums Delmenhorst von Beginn an deutliche Grenzen auf. Alle 11 Schülerinnen konnten unter der souveränen Spielleitung aus dem 13er Handball-Grundkurs (Leo und Florian) zu einem souveränen Erfolg beitragen und anschließend gemeinsam mit Coach Mia (Jg. 12) feiern.

Im zweiten Spiel erwiesen sich die Gäste aus der Waldschule Hatten als harter Brocken. Lange war es ein Spiel auf Augenhöhe, das auch das Schiedsgericht der Handballerinnen des 12. Jahrgangs (Eva, Freya und später Lena) ins Schwitzen brachte. Über die Dauer des Spiels erwiesen sich die GEO Jungen U14 als das etwas breiter aufgestellte Team und konnten der körperlichen Überlegenheit der Gäste Paroli bieten. Team 2 aus 2 qualifizierte sich damit unter zufriedenen Augen von Coach Milla (Jg. 12) für den Bezirksentscheid.

Das dritte Spiel bestritten die U16 Mädchen der Gymnasien aus Nordenham und Wildeshausen, wobei letztere, erneut ein Team mit einem gewissen Schuss GEO-Spirit, das bessere Ende für sich hatten. Doch auch die Gäste mit der weiten Anreise aus der Wesermarsch durften einen verdienten Erfolg verbuchen. Die U16 Jungen zeigten körperlich starken und schnellen Handball, der unsere Jungen vom GEO vor eine letztlich zu schwere Aufgabe stellte. Doch auch hier gilt: diese junge Mannschaft kämpfte angepeitscht von der riesigen Schulkulisse wie die Löwen, brachten die starken Gegner sogar noch einmal ins Straucheln. Final sollte es zwar nicht reichen, aber Coach Luuk (Jg. 12) meint: „WIR KOMMEN WIEDER!“ Auch das zweite Schiedsrichtergespann Bastian und Levi (Jg. 11) machte einen blitzsauberen Job.

Am Ende durften alle Oldenburger Handballbegeisterten zufrieden nach Hause gehen und sich über die gezeigten Leistungen in diesem sehr würdigen Rahmen erfreuen. Heute ist GEO Handball 😊!

gez. J. Gaebel

Gewinnerinnen Fotowettbewerb

Herzlichen Glückwunsch!

Die beiden Gewinnerfotos stehen fest: Sophie Nicoul (11b) und Kayleigh Hasler (10c) überzeugten die Jury mit ihren Beiträgen zum Fotowettbewerb mit dem Thema „Contrasts“. Während des GAPP-Austausches machten sich die Schüler*innen mit ihren Kameras auf die Suche nach geeigneten Motiven und hatten auf diese Weise einen ganz besonderen Blick auf Detroit und unsere Partnerschule in St. Claire Shores. Einige Impressionen vom Austausch werden bald im Schulgebäude aufgehängt. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich dem Förderverein, der die Finanzierung der Bilderrahmen übernommen hat.

Foto und Text: B.  Heise

Absage Ehemaligentreffen am 27. Dezember

Leider kann unser traditionelles Ehemaligentreffen am „dritten Weihnachtstag“, also am 27. Dezember, in diesem Jahr nicht stattfinden.

Ich bitte um Verständnis.

Andreas Jacob

Mehr als Worte: Ein Blick hinter die Kulissen von „Der Scherbenpalast“

Am 25.11.25 besuchte uns die erfolgreiche Jugendbuchautorin Annette Mierswa und stellte im Rahmen der Aktion „Kibum kommt zu euch!“ ihren neuen Roman „Der Scherbenpalast“ vor. Zuhörer waren die Jahrgänge 7 und 8 des GEO. Mit einer spannenden Lesung, die durch eine digitale Präsentation unterstützt wurde, hat Frau Mierswa es geschafft, uns ihr Buch näherzubringen.

Was genau ist eigentlich ein Buch? Ein Buch ist mehr als bedruckte Seiten, ein buntes Cover und „nur“ eine unterhaltende Geschichte. Es ist eine intensive Auseinandersetzung von Autoren selber mit Themen, welche viele Menschen betreffen und worüber die aber oft nicht offen reden können. Wir als GEO fühlen uns geehrt, bei der Buchvorstellung von dem Jugendbuch „ Der Scherbenpalast“ von Anette Mierswa genau diesen Prozess vor Augen geführt bekommen zu haben. Also, lasst euch nun von der Kunst der Sprache entführen!

Annette Mierswa, welche gebürtig aus Mannheim kommt, probierte sich, bevor sie freie Autorin wurde, in den verschiedensten beruflichen Bereichen aus, z.B. als Kameraassistentin, im Theater und auch in der Psychologie. Nach der Geburt ihrer Söhne begann sie, Kinderbücher zu schreiben, von denen ein berühmtes Beispiel „Lola auf der Erbse“ ist, welches auch verfilmt wurde.

Mit zunehmendem Alter ihrer Kinder sattelte sie auf Jugendbücher um, in denen sie Probleme und Gefühle von Jugendlichen thematisiert, was auch in ihrem neuen Roman „Der Scherbenpalast“ deutlich wird. Er handelt von der 15-Jährigen Lou, die aufgrund des neues Jobs ihrer Mutter in einem Theater aus ihrer Heimatstadt in das knapp 500 km entfernte Mannheim ziehen muss. Das Zurücklassen ihres alten Lebens löst in ihr eine große Achterbahn von Gefühlen aus, die sie selber verwirren. Innerhalb des Romans lernt sie mit der Hilfe und Unterstützung von für die Handlung entscheidenden Mitmenschen, ihre Gefühle besser auszudrücken und mit ihnen umzugehen. Der Scherbenpalast symbolisiert also die Schwierigkeiten und Brüche im Leben eines Teenagers, schöpft aber auch die Hoffnung, sie anzunehmen und auf seine Erfahrungen in Zukunft wie ein Palast zurückblicken zu können, den man selber für sich gebaut hat, da sie ein entscheidender Punkt für die Entwicklung einer Person, insbesondere eines Jugendlichen, sind.

Interessant ist zu erwähnen, dass ausgerechnet der „Palais Idéal“ in Frankreich Annette Mierswa dazu inspirierte, diesen Titel für den Jugendroman auszuwählen. Nach einem persönlichen Gespräch mit der Autorin erfuhren wir, dass die Lektüre zahlreiche persönliche Aspekte aus ihrem Leben beinhaltet, was ihre Leidenschaft nur noch intensiver zur Schau stellt. „Der Scherbenpalast“ zeigt deutlich den Wunsch der Autorin, Jugendlichen Verständnis für ihre Probleme und Situationen zu zeigen, was für uns wirklich sehr berührend ist, da diese angesprochenen Aspekte häufig von der Gesellschaft heruntergespielt und vernachlässigt werden. Die Figur Lou ist nicht einfach nur eine fiktive Person, sondern steht als Symbol für eine große Personengruppe, welche durch Annette Mierswas Roman einen Rückzugsort geschaffen bekommen hat , einen Safe Space, der für viele schwer zu finden ist.

Im Gespräch mit der Autorin erfuhren wir auch, welche Botschaft sie den Leserinnen und Lesern vermitteln möchte. Annette Mierswa betonte, dass „Der Scherbenpalast“ jungen Menschen Mut machen soll, ihre eigene Identität zu entdecken und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Gleichzeitig möchte sie Mitgefühl wecken, Emotionen anstoßen und den Leser*innen ermöglichen, sich in die Figur Lou hineinzuversetzen. Auf die Frage, welchen Rat sie zukünftigen Autorinnen und Autoren geben würde, antwortete sie, dass Schreiben vor allem bedeutet, aufs eigene Herz zu hören. Disziplin und Durchhaltevermögen seien genauso wichtig wie die Fähigkeit, bewusst Sinneseindrücke wahrzunehmen, denn aus ihnen entstehen lebendige Geschichten. Und das Wichtigste: nicht aufgeben!

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass uns das Gespräch mit Annette Mierswa einen besonderen Einblick in die Entstehung von „Der Scherbenpalast“ gegeben hat. Ihre Gedanken und Ratschläge zeigen, wie viel Herz und Beobachtung im Schreiben steckt. Wir bedanken uns für das offene Interview und hoffen, dass unser Einblick auch euch neugierig auf das Buch macht.

Text: Iman Musa & Nadja Root

Einladung zum Adventskonzert

Aaah! – Dventskonzert!

Wenn Eltern um die Plätze ringen,

weil ihre Kinder festlich singen;

wenn Lehrer innen Aufsicht führen,

und dabei Freude in sich spüren;

wenn’s um die letzte Kirchenbank

noch einen Streit gibt oder Zank;

wenn selbst auf Stufen man sich hockt,

weil nicht nur eine Schulband rockt;

wenn’s draußen kalt ist oder lau –

das weiß man hier nicht so genau –

und in der Kirche steppt der Bär,

weshalb auch jeder gern hier wär’;

wenn Chöre singen, Geigen streichen

(Mensch! Das ist zum Herz erweichen!);

wenn E-Gitarren zerrend dröhnen

und Saxophone jazzig tönen;

wenn feierlich vom Orgelthron

die Tochter flötet, und der Sohn

schlägt rhythmisch auf die Trommel ein   –

Dann wird’s ein GEO-Konzert sein!

Am 2.12.2025 um 19 Uhr beginnt das diesjährige Adventskonzert in der Ansgari-Kirche in Eversten. Zu früh da? – Kein Problem: Der diesjährige Abijahrgang will für warmen Punsch, Brezeln und eine vollere Abi-Kasse sorgen.

Text: J. Sturm (wer sonst ;-) Bild: G. Kanngießer-Krebs

GEO ist Handball-Stadtmeister 2025

Im Stadtentscheid von Jugend trainiert für Olympia Handball überzeugen die GEO Teams auf ganzer Linie. Ein Team zieht kampflos weiter.

Drei Teams waren für die Saison 2025/26 von Jugend trainiert für Olympia Handball angemeldet. 3 Teams ziehen eine Runde weiter. Mit einem Jungen- und einem Mädchen-Team stattete das GEO dem freundlichen Ausrichter der GAG einen Besuch ab. In einem knappen Spiel setzten sich zunächst die Handball-Mädchen gegen die Gastgeberinnen durch und qualifizierten sich damit für den Kreisgruppenentscheid (Runde 2). Dabei war es vor allem eine tolle Teamleistung, die auf der Eingespieltheit der Mädchen im Verein aus der Nachbarschaft (TvdH Oldenburg) basierte.

Die Jungen mussten sich neben den Gastgebern auch der starken Mannschaft der LFS erwehren. Das GAG-Team baut auf die hauseigene Handball-AG auf und zeigte sich gut vorbereitet. Letztlich erwiesen sich die Jung-GEOaner aber als zu stark, spielen sie doch allesamt im Verein. Dennoch gebührt diesem Team, das ganz im Zeichen des Gedankens von Jugend trainiert antritt, Anerkennung. Die LFS war ebenfalls mit einigen Vereinsspielern angetreten und wusste uns vor eine schwere Aufgabe zu stellen. Erfreulich wie viele motivierte junge Handballer (auch ohne ausgeprägte Vereinserfahrung) angetreten sind. Erst in der 2. Halbzeit war die reifere Spielanlage der GEO-Jungen ausschlaggebend.

Einer wohl vergleichbaren sportlichen Herausforderung stellten sich unsere älteren Handballerinnen, Milla und Freya. Sie haben alle vier Partien souverän gepfiffen und konnten dabei ebenfalls wertvolle Erfahrungen sammeln.

Dementsprechend freuen wir uns nach diesem schönen Erlebnis im Zeichen des Oldenburger Handballsports und des fairen Miteinanders aller Beteiligten auf die zweite Runde. In dieser bekommt unser drittes Team der älteren Jungen (U16) die Urkunde zur nächsten Runde dem Vernehmen nach erneut per Freilos zugesprochen. 

Unser Dank gilt den sympathischen Ausrichtern und Gegnerteams der GAG und der LFS. Wir freuen uns auf eine Wiederholung hoffentlich schon im nächsten Jahr.

GEO – Bücherherbst

Im Herbst wird die GEO-Schülerbücherei zum Zentrum spannender Aktionen rund ums Lesen.
Vom 28. Oktober bis 5. November 2025 starten die beliebten Bücherei-Rallyes für den 5. Jahrgang, bei denen die Schüler spielerisch die Welt der Bücher entdecken.

Weiter geht es vom 17. bis 28. November 2025 mit der Mini-Kibum, die ebenfalls in der Schülerbücherei stattfindet und vielfältige Lesemomente bietet. Ein besonderes Highlight ist der Vorlesewettbewerb am 21. November für den 6. Jahrgang, bei dem die besten jungen Vorleserinnen und Vorleser ihr Können zeigen.

Zum Abschluss kommt am 25. November 2025 die Aktion „Kibum kommt zu euch!“ an die GEO: Die Autorin Annette Mierswa liest in der Aula aus „Der Scherbenpalast“ und begeistert damit die Jahrgänge 7 und 8.

Eine bunte Aktionsreihe, die zeigt, wie lebendig und spannend Lesen an der GEO sein kann!

https://gymnasium-eversten.de/wp-content/uploads/2025/11/plakat-geo-buecherherbst.pdf

Besuch der 9a und 9d im Niedersächsischen Landtag

Am Dienstag, den 11. November, fuhren die 9a und die 9d mit dem Bus nach Hannover in den Niedersächsischen Landtag. Dort erlebten wir einen aufregenden Tag, lernten die Räumlichkeiten und einige Abgeordnete kennen und durften ihnen auch Fragen stellen. Am Schluss wurde noch ein Gruppenfoto vor der schönen Fassade des Landtags gemacht.

Um halb acht brachen wir zu einer dreieinhalbstündigen Busfahrt nach Hannover auf. Vor dem Landtagsgebäude begrüßte uns ein Mitarbeiter und führte uns zur Garderobe. Dort mussten wir Rucksäcke und Jacken ablegen, denn diese durften aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen nicht mit hineingenommen werden.

Als Nächstes wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und eine andere Mitarbeiterin führte uns durch die unterschiedlichen Räume des Landtags. Wir sahen den Plenarsaal von der Zuschauertribüne und wurden dabei über die besondere Architektur des Landtags aufgeklärt. Von innen ist das ganze Gebäude mit Glas ausgestattet, sodass jeder Besucher den Politikern beim Arbeiten zusehen kann. Das ist nämlich eine Besonderheit des Niedersächsischen Landtags: Er ist öffentlich. Jeder kann kommen und als Zuschauer bei Sitzungen dabei sein.

Danach gingen wir in die Portikus-Halle, die Eingangshalle. Darin stehen große Staffeleien, die die Geschichte des Landtags erzählen. Heute sind nur noch die äußere Fassade und die Struktur der Treppe erhalten, alles andere wurde erneuert.

Am Schluss der Führung durften wir noch den Fraktionsraum der CDU sehen, in dem der Schuldenzähler von Niedersachsen hängt. Auf diesem war zu sehen, dass zu diesem Moment jeder Einwohner Niedersachsens im Durchschnitt 32.000 Euro Schulden hatte. Außerdem konnten wir noch das Büro der Landtagspräsidentin Hanna Naber besichtigen.

Um 12 Uhr trafen wir drei Politiker zu einer Diskussionsrunde. Es hat uns sehr gefreut, dass sich drei Abgeordnete aus den im Landtag vertretenen Fraktionen CDU, SPD, AfD und Bündnis 90/Die Grünen Zeit für uns genommen haben: die Landtagspräsidentin Hanna Naber (SPD), Lena Nzume (Bündnis 90/Die Grünen) und Harm Rykena (AfD). Es gab eine hitzige Diskussion mit vielen kritischen politischen Fragen. Es war sehr interessant, den Abgeordneten beim Beantworten der Fragen zuzuhören, denn sie waren sehr nahbar.

Nach der Diskussionsrunde war unser Vormittag im Niedersächsischen Landtag zu Ende und es gab ein abschließendes Gruppenfoto auf der großen Treppe.

Bis halb drei hatten wir Zeit zur freien Verfügung in Hannover, dann fuhren wir wieder zurück zum GEO.

Es war ein sehr interessanter Tag im Niedersächsischen Landtag, an dem wir viel gelernt haben!

 

Text: Anna Borchert und Jule Salvamoser (9a)

Digitale Welten – Elternabend Jahrgang 5

Elternabend Jahrgang 5

Am 12.11.2025 um 19:00 Uhr lädt das Gymnasium Eversten ein:

Herr Mohrmann, Jugendschutzbeauftragter der Stadt Oldenburg, referiert zu folgendem Thema:

„Digitale Welten – was Kinder und Jugendliche fasziniert…und Erwachsene manchmal irritiert…“

 Der Umgang mit Smartphone, Tablet, Internet & Co. wird von Generation zu Generation immer selbstverständlicher, digitale Angebote und Möglichkeiten sind in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Smartphone, Tablet, Internet & Co, haben auch für Kinder und Jugendliche einen großen Reiz. Unterhaltung, Information und Kommunikation über digitale Kanäle – wie WhatsApp oder TikTok –

gehört für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Im technischen Umgang mit den digitalen Medien sind Heranwachsende ihren Eltern meist weit voraus. Doch oft mangelt es ihnen an einem kritischen Blick auf die vielfältigen Angebote im weltweiten Netz. Zu einem sicheren Umgang gehört die Fähigkeit, mögliche Gefahren erkennen zu können, um Risiken zu minimieren und die Möglichkeiten der digitalen Welt sinnvoll zu nutzen. Damit es dabei nicht zu einer Überforderung der Kinder und Jugendlichen kommt, benötigen sie unsere Unterstützung und Begleitung.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Einblick in den Medienalltag von Kindern und Jugendlichen zu bekommen. Daneben lernen Sie natürlich auch die Stolpersteine kennen, die überall im Netz zu finden sind und vor denen man sich schützen sollte. Mit diesem Überblick sind Sie informiert und können sich der Herausforderung stellen, ihre Kinder im verantwortungsbewussten Umgang mit den digitalen Welten zu begleiten.

Bild: Adobe Stockfotos

„The GEOrge“ startet mit zwei Konzerten ins Schuljahr

Die Rock-/Soulband The GEOrge hatte gleich zu Beginn des neuen Schuljahres zwei Auftritte:
am 06.09. beim Stadtteilfest Bloherfelde und am 26.09. beim Schulbandfestival am NGO.

Das Stadtteilfest Bloherfelde zeigte sich bei bestem Sommerwetter wieder bunt und vielfältig. Neben zahlreichen Ständen und Aktionen bot die Hauptbühne ein abwechslungsreiches Programm mit Tanz, Musik und natürlich dem Auftritt von The GEOrge. Schon beim ersten Song zog die Band das Publikum in ihren Bann – immer mehr Besucherinnen und Besucher strömten vor die Bühne. Der Auftritt kam großartig an!
Auch technisch war alles „GEOgemacht“, denn die Technik-AG „GEO Technik“ hatte Bühne und Anlage gestellt und sorgte während des gesamten Festes für perfekten Sound.

Drei Wochen später stand das Schulbandfestival am NGO an. Die Idee dazu entstand vor zwei Jahren, als das GEO zum 15-jährigen Bestehen von The GEOrge ein schulübergreifendes Festival initiierte – seitdem führen andere Schulen die Tradition fort.
Neben The GEOrge traten „Just us“ vom AGO, „B-Side“ vom NGO und die „GAG-Combo“ auf. Alle Bands lieferten starke Shows und sorgten für großartige Stimmung in der voll besetzten Aula. Besonders schön: Die Bands feierten sich gegenseitig und tanzten begeistert vor der Bühne mit.

Ein Highlight war der kurze Überraschungsauftritt der vier Bandleiter, die mit „Jonny B. Goode“ und „Highway to Hell“selbst die Bühne rockten.
Den krönenden Abschluss bildete schließlich The GEOrge – spätestens beim letzten Song („Zehn“ von Farin Urlaub) sprang die ganze Aula mit.

Das Schulband-Festival war erneut ein voller Erfolg – jetzt sind alle gespannt, ob das AGO im kommenden Jahr die Reihe fortsetzt!

Bilder & Text: H. Adler

Mit der 5a auf den Spuren der Säbelzahnkatze

Am 8. Oktober 2025 besuchte die Klasse 5a die Ausstellung über die Säbelzahnkatzen im Landesmuseum für Natur und Mensch. Das Thema passte perfekt zum Geschichtsunterricht, denn die Schöninger Funde werden dort ebenfalls erwähnt – so konnten wir unser Wissen über die Eiszeit gleich vertiefen.

Die Führung war spannend und informativ: Es wurden unzählige Fragen gestellt und alle wurden geduldig beantwortet. Die geplanten 90 Minuten vergingen wie im Flug, und wir wären gerne noch länger geblieben – besonders, um auch noch die berühmte Moorleiche zu sehen.

Auf dem Rückweg verpassten wir zwar einen Bus, hatten aber Glück und erreichten an der nächsten Haltestelle noch rechtzeitig die Linie 309. Ein rundum gelungener Ausflug!

Bild & Text: A. Ellerbeck