GEO-Teams beim RoboCup Deutschlandfinale

 Zwei Robotik-Teams des GEO haben in diesem Jahr erfolgreich am RoboCup-Deutschlandfinale teilgenommen. Zuvor hatten sie sich beim nordwestdeutschen Qualifikationsturnier durchgesetzt und damit das Ticket für das Bundesfinale gelöst.

In der Disziplin Rescue Line mussten die selbst programmierten Roboter einer schwarzen Linie folgen und dabei verschiedene Hindernisse überwinden. Der Parcours führte über Lücken in der Linie, Rampen und kleine Holzbalken, durch enge Kurven und Kreuzungen, an denen der Roboter selbstständig die richtige Richtung erkennen musste. In der „Evakuierungszone“ galt es dann, kleine Kugeln aufzuspüren, aufzunehmen und in einen Zielbereich zu bringen. Eine Herausforderung für Programmierung und Bauweise gleichermaßen

Alexander Borchert und Leif Trüper erreichten mit ihrem Roboter Akro-Bot einen guten 14. Platz unter 35 Teams. Arthur Reimer und Jannes Fähndrich belegten mit ihrem PyBot den 17. Platz knapp dahinter. Beide Teams zeigten gute Läufe und versuchten immer wieder, Schwachstellen am Roboter oder dem Programm auszumerzen, um ihre Roboter weiter zu verbessern.
Auch der Austausch mit anderen Teams kam in den drei Tagen nicht zu kurz. Das Finale fand parallel zur Bildungsmesse didacta in Köln statt und füllte eine ganze Messehalle. Drei Tage lang wurde zwischen Testläufen und Wettbewerbsfahrten konstruiert, optimiert und ausprobiert.

Für das Akro-Bot-Team war es der letzte RoboCup, während PyBot schon Pläne für das nächste Jahr hat.

Am GEO wird in den Robotik-AGs wöchentlich konstruiert, programmiert und getestet. Hier lernen Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt, wie sie ihre Ideen in funktionierende Technik umsetzen können. Eine tolle Grundlage für Wettbewerbe wie den RoboCup aber auch für spätere technische Berufe.

Das GEO gratuliert beiden Teams zur erfolgreichen Teilnahme und freut sich auf die nächsten Wettbewerbe.

Beitrag: Neumann
Fotos: Neumann
Titelbild: Neumann