Wie auch bei der 9d und der 9a besuchten nun auch die 9c und 9b am 4. Dezember den Niedersächsischen Landtag in Hannover. Das Ziel des Ausflugs war ein Einblick in die Politik zu bekommen, und Demokratie direkt vor Ort zu erleben.
Um halb acht fing auch unsere Fahrt an: Wir fuhren 3 Stunden mit dem Bus nach Hannover, und wurden dort von zwei Frauen begrüßt, die den Niedersächsischen Landtag der Presse präsentieren. Sie zeigten uns ein Video über den täglichen Ablauf im Niedersächsischen Landtag, über die Aufgaben die die Abgeordneten haben, und über die Gewalteinteilung in Niedersachsen, also Judikative, Exekutive, Legislative. Im Video meinte eine Abgeordnete, das sie jedes Mal wenn sie aus dem Landtag geht, dort immer etwas Neues gelernt hat. Dies war auch bei uns der Fall.
Wir lernten vor allem bei Führung durch den Landtag. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und besichtigten verschiedene Teile.
Als erstes besichtigten wir den Plenarsaal, wo es eine öffentliche Zuschauertribüne und eine Presse-Abteilung gab. Wir lernten über die Renovierung des Saals, der früher nicht so öffentlich zugänglich war und heute aus Glas besteht. Man kann sich es so vorstellen: es gibt Tische die verschiebbar sind, falls eine Partei mehr Abgeordnete bekommt, momentan hat die SPD die meisten. Dann gibt es auch noch einen Tisch der zu einem fraktionslosen Abgeordneten gehört, den er war früher bei der AFD, gehört nun aber zu keiner Partei. Dieser hat aber weniger Rederecht als die anderen Parteien. Danach dürften wir in das Büro der CDU, wo sich die Abgeordneten der Partei treffen. Solche Räume haben alle Parteien. Je mehr Abgeordnete, desto größer ist dieser Raum, deswegen dürfen die Parteien nicht viel an dem Raum ändern, damit sie ihn nach der Wahl ändern können.
Das erste was uns aufgefallen ist, war eine Schuldenuhr, die die Schulden des Landes Niedersachsens zeigte, und die Zahl stieg im Sekundentakt.
Sobald wir aus dem Raum traten, trafen wir die Landtagspräsidentin Hanna Naber im Flur und sie ist ebenfalls die SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Oldenburg. Sie lad uns in ihr Büro ein, das den Ruf vom „schönsten Büro Niedersachsens“ hat. Wir hatten die Gelegenheit ihr Fragen zu stellen, und ein Foto mit ihr zu machen. Das Büro war lichtdurchflutet, wegen einem großen Fenster, wodurch sie raus gucken konnte und Menschen auch reingucken gucken konnten. Das symbolisiert das alles was in dem Landtag passiert öffentlich ist. Wir mussten dann auch schon schnell weiter weil Frau Naber einen Abgeordneten aus Dänemark erwartete.
Zum Schluss trafen wir um 12 Uhr zwei Abgeordnete, Rykena Harm von der AfD und Gerd Hujahn von der SPD , denen wir Fragen stellen konnten. Zwei Hauptthemen waren die Migration und Atomkraftwerke in Deutschland, diesen beiden entfachten eine hitzige Diskussion, weil die zwei Parteien zu den Themen unterschiedliche Meinungen hatten. Es war spannend dies mit zu erleben und zu sehen wie sie ihren Standpunkt begründet haben.
Dies war dann auch schon das Ende unseres Besuchs im Niedersächsischen Landtag und es gab ein Gruppenfoto auf der großen Treppe.
Bevor der Bus abfuhr hatten wir noch eine Stunde Zeit in Hannover und dann ging es auch schon wieder Richtung GEO.
Es war ein sehr informativer und interessanter Tag, und es war sehr spannend so nah am Geschehen zu sein.
Geschrieben von Ghana Albashiki und Helena Harms, 9c