Studien- und Berufswahl

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“

Antoine de Saint-Exupéry

Den Schulabschluss geschafft – aber wie nun weiter?

Idealerweise hat sich eine Antwort auf diese Frage bereits in den vorausgegangenen Jahren herauskristallisiert! In Anbetracht der Vielzahl an möglichen Studiengängen und Ausbildungen oder Angeboten für ein Übergangsjahr ist dies aber eine enorme Herausforderung!

Das Gymnasium Eversten begreift die Berufs- und Studienorientierung als gesamtschulische Aufgabe und begleitet seine Schülerinnen und Schüler bereits seit vielen Jahren mit zahlreichen Angeboten auf diesem Weg. Mit dem neuen Erlass zur Berufsorientierung von 2019 wird dieses Thema nun auch im Lehrplan verankert. Die Studien- und Berufsorientierung am GEO erhält damit eine weitere Säule.

Der Berufsorientierungsunterricht (BO) findet im 11. Jahrgang in einer zusätzlichen Wochenstunde statt. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen und vermittelt grundlegende Kenntnisse über Ausbildungs- und Bewerbungswege, die regionale Wirtschaftsstruktur und das regionale Studienangebot. Expertenvorträge und Gespräche mit Ehemaligen ermöglichen Informationen aus erster Hand. Module aus dem Kompetenzanalyseverfahren Profil AC unterstützen

die Reflexion eigener Stärken. Die Auseinandersetzung mit spezifischen Berufsfeldern schließt sich im Seminarfach des 12. Schuljahres an.

Mit dem zweiten Praktikum in Klasse 11 können die Schülerinnen und Schüler – aufbauend auf ihre Erfahrungen aus dem Praktikum in Klasse 9 – ihre individuellen Interessen einem Praxistest unterziehen.

Tragende Säule der Studien- und Berufsorientierung ist auch unsere enge Zusammenarbeit mit den Beraterinnen der Agentur für Arbeit, die wir weiter vertiefen wollen. Die regelmäßig angebotenen individuellen Beratungsgespräche, denen i.d.R. die Teilnahme an einem Selbsterkundungstool vorausgeht, ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, ihren Orientierungsprozess kontinuierlich professionell begleiten zu lassen.

Mit der Einrichtung eigener Sprechzeiten für die Beraterinnen an den Elternsprechtagen und dem Angebot der Teilnahme an den Elternabenden des 9. Jahrgangs versuchen wir, verstärkt und frühzeitig die Eltern einzubinden.

Ein erfolgreicher Orientierungsprozess erfordert aber auch eine offene Haltung und eine eigenständige Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren Anschlussoptionen.  Durch die Weiterleitung von Informationen über zahlreiche Angebote wie die Rotary- Berufsinformationsreihe, Messen oder Hochschulinformationstage fordern wir sie auf, selbst aktiv zu werden, um im Anschluss an ihre schulische Ausbildung einen Weg einschlagen zu können, der möglichst gut zu ihnen passt.