BABBEL LERNT WELT – Ein medienpädagogisches cross-over-Projekt

BABBEL ist ein junges Alien, das beim Besuch von Außerirdischen auf dem Planeten Erde versehentlich zurückgelassen wurde. Vor Erwachsenen hält sich Babbel versteckt, die Gründe dafür liegen auf der Hand. Aber um zu wissen, auf was für einem Planeten er*sie hier zurückgelassen wurde, begegnet er*sie auf verschiedenen Wegen Kindern und Jugendlichen. Oder zumindest Menschen, die sich in ihrem Kopf ihre Kindheit bewahrt haben.

Über die Wege des Telefonierens, Schreibens, Singens und Filmens lernt Babbel
(und wir mit ihr*ihm) seine*ihre Umgebung kennen und von den Fähigkeiten der
anderen Kinder und Jugendlichen. Was kann wer besonders gut? Bis zu 40 Kinder/
Jugendliche können an der Reise von Babbel teilnehmen. Der Kontakt findet (so Corona will) life statt. Das Projekt kann aber auch über die neuen Medien, Anrufe etc realisiert werden.
Gemeinsam erarbeiten wir, was wer dem Alien beibringen würde. Was sind eure Stärken? Was sollte Babbel von den Menschen wissen, bevor er* sie sich auf dem Planeten niederlässt? Kann er*sie sich auf den Aufenthalt auf dem Planeten freuen? Oder sollte der den Menschen skeptisch gegenüberstehen? Wie sollte Babbel seine Kräfte einsetzen, um die Welt zu verändern? Wie sollte er*sie die Welt verändern?

Im ersten Modul ab September erarbeiten wir gemeinsam das Alien BABBEL. Wie sieht es aus? Wie verständigt es sich? Was sind seine*ihre Stärken und Schwächen? Und wie kann es seine Schwächen zu Stärken machen? Hier wird ganz konkret eure Fantasie gefordert. Babbel kann gemalt werden, wir können uns Töne, Geräusche und eine Sprache für das Alien ausdenken.

Im zweiten Modul erspinnen wir die Geschichte. Woher kommt Babbel, was hat ihn*sie auf der Erde vergessen? Und wie sieht seine*ihre Heldenreise aus. Wen trifft Babbel auf dieser Reise? Und was kann er*sie von den Menschen lernen? Hier ist es möglich, dass Babbel die konkreten Jugendlichen kennenlernt. Aber auch, Fremdfiguren, Helden und Antihelden zu erfinden.

In den darauffolgenden Monaten fixieren wir die Ideen und Impulse der Teilnehmer*innen und drehen, nehmen auf, schreiben etc. Alle sind eingeladen, an dem Projekt mitzuarbeiten. Und wer nicht vor der Kamera stehen will, kann schreiben, musizieren o.ä.
In jedem Monat gibt es außerdem einen Intensivworkshop (Theater, Schnitt, Kamera,
Schreiben) Nachdem wir einzelne Geschichten aufgenommen, gedreht oder zugesandt bekommen haben (es ist natürlich auch möglich, dass sich jeder selbst filmt), werden wir in einem intensiven Prozess das Material sichten und schneiden. Am Ende entsteht ein interdisziplinäres Cross-over-Projekt.
Projektveratnwortliche sind die Filmemacher und Theaterregisseure Eike Weinreich und Martin Kammer (CineK und der Kulturetage Oldenburg)

Dienstags alle zwei Wochen

  • 15:00 - 16:30
  • Jahrgang 5-13