GeoRobots qualifizieren sich für Deutsche Meisterschaft im RoboCup 2016

Bad Zwischenahn, 10.00 Uhr. Der Wettkampf beginnt und bei allen Teams läuft die Arbeit auf Hochtouren. Inmitten von Laptops, Kabeln, Kleinteilen und Rescue-Parcours kommt jeder Roboterfan auf seine Kosten. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt.

Nicht nur die Teams vom GEO geben heute ihr Bestes. Insgesamt 61 Teams von 10 verschiedenen Schulen nehmen heute an der Regionalausscheidung im RoboCup 2016 am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht teil.

Fast zehn Stunden dürfen die Schüler an ihren Robotern arbeiten. Später wird ihre Arbeit in insgesamt vier Läufen getestet und bewertet.

Bei der Rescue-Disziplin müssen die Roboter so programmiert werden, dass sie auf einem Parcours einer schwarzen Linie folgen, Hindernissen ausweichen und am Ende des Parcours ein „Opfer“ erkennen und bergen. Der Parcours umfasst ein Labyrinth und eine steile Rampe. Eine zusätzliche Schwierigkeit stellen Hindernisse auf dem Parcours dar, die von den Robotern geschickt umfahren werden müssen. Dieses Szenario ist Robotern nachempfunden, die bei Erdbeben oder anderen Unglücken eingesetzt werden, um verschüttete Menschen zu finden und zu retten.

Auf die letztlich 18 (in diesem Jahr sind es sogar 20) Gewinner wartet die Weltmeisterschaft in Magdeburg.

Tobias Bohlken und Max Lüken aus dem 7. Jahrgang des GEO haben bereits einen Lauf hinter sich. Das Ergebnis lasse zu wünschen übrig, sagen sie, aber es mache trotzdem Spaß, mit den Robotern zu arbeiten. Verlieren sporne die beiden nur an. Schließlich müsse die Show ja weitergehen.

Am Ende haben sich drei von 6 Teams des GEO für Magdeburg qualifiziert. Die Team „KiRa“ mit Jonas Rautenberger und Felix Kirchner, „GeoRobots3“ mit Xaver Weitzel und Christoph Schwarz und „GetRectByGeoRobots“ mit Yannik Heise und Jonas Theuer fahren im April zur Deutschen Meisterschaft, um dort um den Sieg und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu kämpfen, die dieses Jahr in Leipzig stattfindet.

Oliver Brinkmann, 10e