Teneriffa-Austausch: Der Gegenbesuch

Endlich! Am 23.04. warteten wir, die deutsche Hälfte des Teneriffa-Austausches, ungeduldig am Hamburger Flughafen auf die Spanier. Die ließen allerdings ganz schön auf sich warten, was dazu führte, dass uns die dreiviertel Stunde wie eine Ewigkeit vorkam. Schließlich kamen sie dann aber doch an und wir empfingen sie mit großem Jubel und selbstgebastelten Plakaten. Wir fuhren zusammen mit den Spaniern nach Hause, wo schon etwas zu Essen und ein Bett auf sie warteten.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle zusammen mit unseren Lehrerinnen in der Schule zum Frühstücken und die Spanier wurden von Herrn Jacob begrüßt. Anschließend ging es für sie in die Stadt, während wir in den Unterricht geschickt wurden. Nachmittags traf sich ein Großteil der Gruppe in der Innenstadt und danach gingen wir in den Schlossgarten.

Das Wochenende wurde in den Gastfamilien verbracht und da das Wetter nicht ganz mitspielte, war das Klimahaus in Bremerhaven ein beliebtes Ausflugsziel. Abends wurde sich teilweise in kleinen Gruppen bei verschieden Schülern zu Hause getroffen.

Montags fuhren wir nach der zweiten Unterrichtsstunde per Bus nach Bremen. Von der deutschen Gruppe waren bereits im Voraus Stadtführungen vorbereitet worden, die nun in Kleingruppen präsentiert wurden. Danach hatten wir Zeit zum Einkaufen und waren erst gegen Abend wieder in Oldenburg.

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Am Dienstag begleiteten uns die Spanier in den Unterricht, wobei aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse die Kommunikation mit den Lehrern sehr interessant ausfiel. Am Nachmittag ging es in die Kletterhalle Hundsmühlen und am Abend wurde dort von engagierten Eltern gegrillt.

Am nächsten Tag fuhren die Spanier in Begleitung ihrer Lehrkräfte und Herrn Meyer-Renschhausen ins Museumsdorf Cloppenburg, während die deutschen Schüler den regulären Unterricht besuchten. Abends war dann erschreckenderweise auch schon die Abschlussfeier gekommen. Wir trafen uns alle in der Schule, wo die Technik-AG netterweise die Aula in eine Disco verwandelt hatte und wir ein Buffet aufbauten. Am Ende des Abends packten wir alle unsere mitgebrachten einfarbigen T-Shirts aus und sammelten Unterschriften aller Beteiligten. Als die Party vorbei war, brach dann auch schlussendlich die Traurigkeit aus und die ersten begannen schon einmal provisorisch für den nächsten Tag zu weinen.

Es begann der Donnerstag und damit der Abreisetag: Wir fuhren nach Hamburg, um den Tag dort zu verbringen und am späten Nachmittag die Spanier zum Flughafen zu begleiten. Zuerst ging es ins Miniaturwunderland und anschließend teilten wir uns in Gruppen auf und gingen shoppen. Viele der Spanier kauften noch Souvenirs für zu Hause. Auf dem Weg zum Flughafen war es um die Selbstbeherrschung der meisten schon geschehen. Spätesten dort angekommen endete das Ganze in einem soapreifen Abschiedsdrama und es wäre noch ewig so weitergegangen, hätten die Spanier nicht ihren Flug bekommen müssen.

Insgesamt war auch der Gegenbesuch wunderschön (wenn auch mit schlechterem Wetter) und wir bedanken uns herzlichst bei allen engagierten Eltern und unseren Lehrern.

Vielen Dank für die wunderbaren zwei Wochen und die tollen Erfahrungen, die wir gesammelt haben!!!

 

Hanna Gesang, Malin Gronau (8b)