GAPP-Austausch

Am 8. April 2014 ging es für uns 16 Schüler und unserem Begleitlehrer Herrn Diettrich in Richtung Amerika. Als wir endlich im Flugzeug nach Denver saßen, vergingen die 10 Stunden im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug. Nachdem wir müde, aber auch glücklich darüber, es endlich geschafft zu haben, in Denver angekommen waren, empfingen uns unsere Gastfamilien mit lauten Rufen und selbstgemachten Plakaten.

Am nächsten Tag wurden wir von der Schulleiterin begrüßt und gingen anschließend mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht. Von den anderen Schülern wurden wir sehr gut aufgenommen. Am Abend gab es eine Welcome-Dinner-Party und das Wochenende verbrachten wir mit unserer Familie.

Am Montag ging es für uns nach Louisville, wo wir erst gemeinsam frühstückten und anschließend eine Art Schnitzeljagd machten, um die Stadt besser kennenzulernen. In Deutschland hatten wir Präsentationen vorbereitet, die wir am nächsten Tag halten durften. Am darauffolgenden Tag waren wir in der University of Nothern Colorado. Am Donnerstag ging es für uns nach Denver, wo wir einkaufen gehen konnten. Danach gab es ein langes Wochenende, an dem einige von uns das Glück hatten, auch andere Staaten sehen zu können, wie z. B. New Mexico. Die, die da geblieben waren, konnten zu einem Baseballspiel gehen.

In der darauffolgenden Woche durften wir uns aussuchen, in welchen Unterricht wir gehen wollten. An unserem letzten Wochenende konnten wir zu einem typisch amerikanischen Abschlussball namens Prom gehen, der normalerweise nur für High-School-Schüler gedacht ist.

An unserem letzten Tag gab es eine Farewell Party, auf der wir uns Fotos von der Zeit in Amerika anguckten. Leider ging es am nächsten Tag schon nach Hause. Am Flughafen flossen einige Tränen. Einige von uns feierten in Amerika Geburtstag und werden dies bestimmt nie vergessen, auch wenn zwei von uns ihren Geburtstag im Flugzeug ertragen mussten.

Als wir nach einem langen und anstrengenden Flug endlich in Deutschland ankamen, waren wir einerseits traurig, aber andererseits auch glücklich, wieder bei unseren Familien zu sein. Alles in allem war der GAPP-Austausch eine richtig gute Erfahrung, die unvergesslich bleiben wird.

 

Franka und Lena