Erste Sieger der Fußball-WM in Brasilien – Schüler des Gymnasiums Eversten gewinnen beim Schülerwettbewerb

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Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) konnten sie beeindrucken: Die 23 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs überzeugten mit ihrer im Seminarfach erarbeiteten Reportage zum Thema: „Brasilien ist mehr als Fußball“. Der Einsatz wurde jetzt mit einem Preis belohnt: 250 Euro fließen in die Kurskasse und stehen für eine gemeinsame Unternehmung bereit.

Ziel war es, Brasilien und insbesondere Sao Paulo nicht nur auf die WM 2014 zu reduzieren, sondern politisch, gesellschaftlich und ökonomisch kontrovers darzustellen mit dem Fokus auf den Veränderungen, die die WM 2014 mit sich bringen könnte.

Der Seminarfachkurs musste in diesem Halbjahr Kompetenzen für die Facharbeit erwerben. Durch das Projekt „Brasilien“ ist das gelungen.

Als erstes stimmte der Kurs über die verschiedenen Projektthemen ab, die zur Auswahl standen. Nachdem Brasilien knapp gewonnen hatte, war anfangs die Skepsis bei einigen sehr groß, jedoch verflog diese schnell nach der Erstellung einer Mindmap und dem Recherchebeginn. Brasilien stellte sich schnell als ein Thema heraus, welches eine große Bandbreite an Information bietet.

Mithilfe des Internets und verschiedener Bibliotheken war es möglich, eine Vielzahl an Informationen zu bekommen und sich ein genaues Bild über die Lage in Brasilien zu verschaffen. Bei der Einschätzung der möglichen Veränderungen, die die WM für die Region Sao Paulo bringen könnte, wollten sich der Kurs jedoch nicht nur auf seinen eigenen Eindruck verlassen.

Er entwickelte daher einen Fragebogen in einer deutschen und einer englischen Version, um Menschen vor Ort und mit Ortskenntnissen per E-Mail befragen zu können. Diese Interviews waren für alle eine tolle Erfahrung! Zum Beispiel diskutierten Lehrer an einer deutschen Schule in Sao Paulo und an einer Schule für Englisch in Brasilia mit ihrer Schülerschaft über die Fragen und schickten dem Kurs ihre Zusammenfassungen. Das große Interesse faszinierte und spornte die Kursteilnehmer noch einmal zusätzlich an.

Fast 50.000 Jugendliche der 4.-11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich machten 2013 beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung  mit. 2.216 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammen.    

Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck steht, möchte wichtige Themen in die Schulen hineintragen und methodische Anstöße geben.

Die für den Wettbewerb eingereichte Reportage finden Sie hier.