Juniorwahlen am GEO

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt, bei dem Schüler ihre erste Wahlerfahrung machen können. Es war uns besonders wichtig, dass man Demokratie nachvollziehbar und lebendig macht. Der Wahlakt sollte nicht nur theoretisch im Unterricht besprochen, sondern für alle Schülerinnen und Schüler erfahrbar gemacht werden.

Um die Juniorwahlen auch durchführen zu können, wurde eine Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Herrn von Goldammer und Herrn Tonn gegründet. Die AG traf sich seit Anfang des Schuljahres fast wöchentlich, um einen Zeitplan für den Wahltag zu gestalten, die Wahllokale vorzubereiten, Wählerverzeichnisse anzulegen, Wahlbenachrichtigungen zu schreiben und herauszugeben und dann letzten Endes die Stimmen auszuzählen.

Inhaltlich vorbereitet wurde die Wahl durch die Lehrer im Politikunterricht, die mit den Schülern unter anderem besprachen, wofür Erst- und Zweitstimme wichtig sind und was die verschiedenen Parteien eigentlich für Ansichten vertreten.

Am 18. September (vier Tage vor der Bundestagswahl) war es dann soweit. Klassenweise wurde von der ersten bis zur neunten Stunde gewählt. Es saßen immer zwei Wahlhelfer sowie ein Lehrer in den Wahllokalen, teilten Stimmzettel aus und führten das Wählerverzeichnis. An der Wahl konnten alle Schüler der Jahrgänge 8 bis 12 teilnehmen, da nur diese Jahrgangsstufen auch Politikunterricht haben. Insgesamt waren somit fast 500 Schülerinnen und Schüler wahlberechtigt. Der Wahltag endete für die Helfer schließlich um 16.30 Uhr, nachdem die letzten Stimmen ausgezählt und das Endergebnis amtlich festgehalten worden war.