Schülerin nimmt an Para-Jugendsport-Event teil

Kimberly Michalowski berichtet von ihren Erfahrungen beim Para-Jugendsport-Event in Hannover.

Einen Tag davor:

Ich freute mich schon auf das Para-Jugendsport-Event am nächsten Tag, dem 21.09. 2017 und ging früh ins Bett. Kinder und Jugendliche mit einem Handicap können an diesem Tag ganz viele verschiedene Sportarten ausprobieren. Ich konnte zwischen Tauchen, Tanzen, Klettern, Selbstverteidigung, Bogenschießen, Schwimmen, Leichtathletik, Fußball, Badminton, Kanu, Mega-Stand-up-Paddling (MEGA-Sup) und vielem mehr wählen und entschied mich für MEGA-Sup, Fußball und Badminton.

Kurz vor dem Event:

Zuerst musste ich früh aufstehen, denn um 6:00 Uhr ging es beretis los. Aufgeregt stieg ich in den ICE ein. Gespannt auf den Tag überlegte ich mir, was mich wohl erwarten würde: Wie würde wohl das MEGA-Sup sein? Würde ich ins Wasser fallen? Wie würden die anderen beim Badminton und beim Fußball sein? Endlich in Hannover angekommen, stieg ich fröhlich aus dem Zug und machte mich mit Frau Robbert auf den Weg zum Maschsee, wo das Event stattfand.

Während des Events:

Nach der netten Begrüßung ging es gleich zum MEGA-Sup. Wir sollten mit sieben Personen auf ein kippeliges SUP-Board, das wie ein riesiges Surfbrett aussah. Nach einer kurzen Gewöhnung gelang es uns schnell von den Knien hoch ins Stehen zu gelangen. Schon waren wir bereit für ein Wettrennen gegen ein zweites Sup-Board. Das Rennen gewannen wir knapp. Mit nassen Beinen kamen wir schließlich an Land.

Nach einem kleinen Spaziergang ging es direkt weiter mit dem Workshop Fußball. Als Erstes kam das Aufwärmen, wobei man schon gleich merkte, dass einige meinten, sie könnten es besser als die anderen. Auch wenn sich die Vereinsfußballer für die Passübungen zunächst zu schade waren, machte es im Endeffekt doch Spaß. Nach dem Aufwärmen gab es noch ein gutes Spiel mit einem tollen Trainer.

Erschöpft ging es dann in die Halle, wo es nach einer kurzen Trinkpause weiterging. Wir gewöhnten uns mit etwas anderen Bällen, nämlich mit Luftballons, ein. Der Trainer und seine professionellen Helfer demonstrierten erst einmal eindrucksvoll den Unterschied zwischen Federball und Badminton: Die Bälle flogen uns nur so um die Ohren. Bei einem Stationenlernen konnte ich immer mehr Ballsicherheit gewinnen und hätte am liebsten ein kleines Turnier gestartet. Je mehr Spaß es macht, desto schneller vergeht die Zeit und ich bedauerte sehr, dass dieser Workshop so schnell zu Ende war.

Nach dem Event:

Am Hauptbahnhof gab es dann noch ein leckeres Eis und einen Eistee zum Abkühlen.

FAZIT: Also Leute, egal mit welchem Handicap, ich kann euch dieses tolle Sport-Event nur empfehlen. Es macht Spaß und zugleich sammelt man viele neue Erfahrungen. Das Badmintonspielen hat mir am besten gefallen und ich habe damit vielleicht ein neues Hobby gefunden.

Kimberly Michalowski, 7a