Besuch im Bestattungsinstitut Werner Welp

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Da wir im Religionsunterricht das Thema „Sterben und Tod“ behandelt haben, fuhren wir am 1.9.2017 mit dem katholischen Religionskurs von Frau Repka zum Bestattungsinstitut Werner Welp.

Wir wurden sehr nett empfangen und erfuhren zunächst im Aufbahrungsraum, wofür man in diesem Beruf zuständig ist und was alles in einem Bestattungsinstitut getan und organisiert wird.

Nachdem die Inhaberin unsere vielen Fragen beantwortet hatte, gingen wir in die Garage und sahen uns dort an, wie ein Leichenwagen von innen aufgebaut ist. Neben einer schönen Deckenbeleuchtung gibt es beispielsweise bei geöffneter Kofferraumklappte beruhigende Musik, die das Abschiednehmen für die Angehörigen erleichtern soll.

Danach wurde uns ein Raum gezeigt, in dem wir in einen offenen Sarg sehen konnten. Dieser war natürlich noch leer, aber wir konnten uns die Kissen, Decken und Innenauskleidung ansehen. Gleichzeitig wurde uns erklärt, was ein Bestatter alles beachten muss, wenn er einen Verstorbenen in diesem Raum zurechtmacht. Dazu gehört z. B. das Waschen, Ankleiden, Frisieren und Schminken.

Bevor der Verstorbene zurechtgemacht wird, wird er in einem Kühlraum aufbewahrt.

Am Ende unseres Besuches hatten wir noch die Möglichkeit, uns unterschiedliche Urnen und Särge anzuschauen. Wir waren von der Vielfalt der Angebote sehr überrascht. Außerdem wurde uns noch erklärt, was mit Toten geschieht, die im Ausland bestattet werden sollen.

Im Allgemeinen hat uns der Besuch beim Bestatter sehr gut gefallen: Wir konnten all unsere Fragen stellen, viele neue Eindrücke sammeln und auch ein bisschen die Scheu vor einem solchen Haus ablegen.

Maite und Samira, Jg. 10