GEO setzt sich für Wiederaufforstung des tropischen Regenwaldes ein – Kollegium spendet für Bäume in Costa Rica

Der Aufruf zu dieser Aktion kam von einer ehemaligen Schülerin des GEO, Rojin Saremi, die zur Zeit ein Feiwilliges Ökologisches Jahr auf einer Schmetterlingsfarm in Costa Rica absolviert. Das Kollegium spendete für sieben tropische Bäume, die im Namen des Gymnasiums Eversten von Rojin vor Ort gepflanzt werden konnten.

Danke GEO_kompr

In vielen tropischen Ländern wurde und wird noch heute Raubbau an der Natur betrieben, tropisches Holz ist nach wie vor sehr beliebt. Die Böden der Tropen sind aufgrund hoher Niederschläge sehr nährstoffarm, sodass es kaum möglich ist, durch Ausbringen von Samen eine Wiederaufforstung zu erreichen. Die Bäume müssen in präparierter Erde vorgezogen und gepflegt werden. Erst nach ein bis eineinhalb Jahren sind die Setzlinge so weit, dass sie an ihren Standort im Regenwald gepflanzt werden können.

Das Ziel der Farm ist, zum einen Wiederaufforstung zu betreiben und zum anderen so viele Schmetterlinge wie möglich anzuziehen, damit Forschung betrieben werden kann. Es besteht bereits eine Zusammenarbeit mit einigen Universitäten Costa Ricas, aber der Ort steht auch generell Schülern und Studenten zu Forschungszwecken zur Verfügung.

Die Hauptaufgabe Rojins besteht darin, Bäume zu pflanzen und herauszufinden, auf welchen Baumarten und Höhen die unterschiedlichen Schmetterlingsarten vorkommen.

Cedro Maria_kompr

Durch die Spendenaktion des Kollegiums konnte sie folgende Bäume im Namen des GEO pflanzen:

  • zwei Bäume der Inga-Gattung, die Nahrung für Insekten, Vögel und Schmetterlinge bieten;
  • zwei Bäume der Gattung Calophyllum brasiliense, die haupsächlich der Wiederaufforstung dienen;
  • zwei Nationalbäume, die Guanacaste genannt werden und der Art Enterolobium cyclocarpum angehören
  • und als Letztes konnte sogar ein Kakaobaum gepflanzt werden, weil die Regenzeit begonnen hat.

Karen Lübben