GEO-Alpin 2015: Die Skifahrt des neunten Jahrgangs

Am frühen Morgen oder eigentlich noch mitten in der Nacht des 28.02.2015 traf sich der 9. Jahrgang schlaftrunken und doch voller Vorfreude auf die folgende Woche vor dem GEO.

Nachdem die Skier eingeladen worden waren und wir Schüler ein wenig genervt dann schließlich in den Bussen saßen, konnte es losgehen.

Obwohl die Busfahrt schneller vorbei war als erwartet, freuten wir uns alle, als wir endlich in unseren Unterkünften ankamen.

Während die 9a und die 9c im Enzianhof, welcher im benachbarten Ort lag, ihre Gruppenschlafsäle bezogen, konnten die 9b und wir unsere 2er- bis 5er-Zimmer genießen.

Waldfrieden

Waldfrieden

Zwar mussten wir zum Essen immer in die gegenüberliegende Herberge der 9b, wurden dort aber freundlich und mit leckerem Essen empfangen.

Müde und gespannt auf den kommenden Tag schliefen wir ein.

Am frühen Morgen gingen wir zum Frühstück, bei dem uns neben großer Auswahl noch ein leckeres Lunchpaket erwartete.

Mit Skischuhen und Skiern machten wir uns auf den Weg zum Skibus, welche uns zur Gondelstation Gerlos brachte.

Nachdem die erste „Hürde“ Gondelfahren gemeistert war, spielten wir zur Eingewöhnung ein paar Aufwärmspiele, zudem wurden das „Humba“-Singen und das „Grummeln“ zu einer Art Tradition.

Morgenkreis

Morgenkreis

Während die Könner mit einem Betreuer schon das Skigebiet erkunden durften, stellte sich für die Anfänger nun schon die zweite Herausforderung des Tages: eigenständig auf Skiern zu stehen.

Skibeginner

Skibeginner

Der Anfängerhügel, verbunden mit kleinen Übungen zum Einfahren, war die erste Station im Skigebiet, die am ersten Tag mithilfe der Betreuer bewältigt wurde. Von neun bis drei Uhr verbrachten die Schüler ihre Zeit jeden Tag auf den Pisten und wurden jeden Tag ein Stück sicherer.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Duschaufteilung waren wir am Abend müde und stolz in unserer gemütlichen Herberge.

Ein wichtiger Bestandteil der Abendplanung war das gemeinsame Beisammensitzen mit dem „Blitzlicht“, bei dem jeder sein persönliches Highlight des Tages erzählte, und der Wahl des Eumels.

Traumhafte Abfahrt

Traumhafte Abfahrt

In den folgenden Tagen wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt, machten große Fortschritte und bekamen viel Unterstützung von den Könnern.

Am Donnerstag, also dem vorletzten Tag, freuten wir uns am Nachmittag alle auf die Gondel, die uns nach unten bringen würde. Als allerdings feststand, dass diese aufgrund eines Schneesturms gesperrt wurde, war klar, dass wir den Weg wohl oder übel auf Skiern meistern mussten.

Voller Respekt vor der Piste machten wir uns langsam, aber sicher auf den Weg nach unten, motivierten uns gegenseitig durch Gesänge und Kampfschreie und kamen letztendlich trotz der schlechten Sicht alle heil und zufrieden unten an.

Ski-Wal(d)zer

Ski-Wal(d)zer

Trotz der großen Herausforderung und Anstrengungen beendeten wir diesen Tag voller Stolz wie die vorherigen Abende mit Gesang und einer Spielrunde.

Am letzten Tag machten wir einen Ausflug in das benachbarte Skigebiet, in dem die 9a und 9c schon die gesamte Woche verbracht hatten, die am gleichen Tag eine Rallye auf ausgewählten Pisten durchführten. Danach durften alle Schüler in kleinen Gruppen frei fahren, natürlich nur auf denselben Pisten wie zuvor, um ein letztes Mal das erlernte und verbesserte Können zu beweisen.

Weiß, blaues Panorama

Weiß-blaues Panorama

Zum Mittagessen ging es dann zu „Rosis Schnitzelhütte“, von der aus wir eine tolle Panoramasicht hatten und in der es die größten Schnitzel gab.

Leider ging es dann am Abend schon wieder in den Bus, der uns nach Hause bringen sollte und in dem es überraschenderweise möglich war, ein Auge zuzumachen.

Die Skifahrt war ein unvergessliches Erlebnis und wir sind uns alle darüber einig, dass sie nicht nur die Klassengemeinschaften im 9. Jahrgang gestärkt, sondern uns allen auch großen Spaß bereitet hat.

Wir möchten uns hiermit noch einmal bei allen Betreuern und Lehrern bedanken, die uns so tatkräftig unterstützt und uns diese Fahrt ermöglicht haben!