Skifahrt der 9a

Vom 22. Februar bis zum 1. März waren alle 9. Klassen auf Skifahrt im Zillertal in Österreich, außer unserer Klasse, der 9a, denn wir waren im benachbarten Skigebiet Gerlos.

Am Ende einer sehr langen und anstrengenden Fahrt kamen wir endlich an unserer Unterkunft an. Nach einer kurzen Nacht wurden wir um 6:45 Uhr geweckt, denn wir mussten pünktlich um 7:30 Uhr beim Frühstück erscheinen. Wenn man zu spät erschien, musste man mit den Lehrern wandern gehen.

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Skibus kamen wir voller Vorfreude an der Gondelstation an, mit der wir zu den Pisten fuhren. Da fast alle von uns noch nie Ski gefahren waren, war die Aufregung und Angst sehr groß, doch diese Angst wurde uns von den Betreuern durch spielerisches Beibringen genommen. Nach der Einführungsphase wurde deutlich, dass viele von uns das Skifahren schnell lernten und somit schon am ersten Tag auf die blaue Piste durften. Die erste Fahrt auf dieser Piste war sehr rasant und mit vielen Zusammenstößen verbunden. Aber wir mussten sehr vorsichtig fahren, da es viele Kleinkinder gab, die auch das Skifahren lernen wollten. Nach diesem aufregenden Tag gab es bereits viele lustige Geschichten zu erzählen, allerdings hatten wir auch schon den ersten Verletzten. Vor der täglichen Abendgestaltung gab es um 18:00 Uhr Abendessen im gegenüberliegenden Gasthof.

So fing alles an!

So fing alles an!

Es gab jeden Tag den gleichen Ablauf: Früh Aufstehen, Frühstücken, Skibus- und Gondelfahren, Skifahren, Rückfahrt zum Haus, Abendessen, Abendprogramm, Schlafen. Zum Abendprogramm gehörte auch, dass wir abstimmen, wer die lustigste bzw. dümmste Aktion gebracht hatte und somit „Eumel“ wurde. Ein gutes Beispiel für solch eine Aktion ist die von unserer begleitenden Lehrerin: Sie wollte uns spielerisch zeigen, wie man besser um die Kurven kommt. Dafür machte sie den „Geier“ vor. Dabei muss man mit den Armen flattern und in jeder Kurve so tun, als würde man nach seiner Beute greifen und dabei um die Kurve springen. Doch das um die Kurve Springen gelingt nicht jedem, so wie auch bei der Vorführung des „Geiers“, denn man kann sich dabei auch gut „abpacken“, wie es unsere Lehrerin dann auch eindrucksvoll tat.

Betreuer-Team

Das Betreuer-Team der 9a.

Jeden Abend wurden neue Gruppen eingeteilt, sodass man mit Leuten fuhr, die auf dem gleichen Niveau wie man selber waren. Am vorletzten Tag fuhren wir jedoch mit allen in das benachbarte Skigebiet Königsleiten, damit wir andere Pisten ausprobieren konnten und die anderen Klassen sehen konnten, was jedoch leider nicht klappte. Manche von uns sind mit einigen Betreuern die Talabfahrt gefahren, worunter ein Teil auch schwarze Piste war. Man konnte natürlich auch einen Teil mit der Gondel fahren, was einige auch taten, da der Tag ziemlich anstrengend gewesen war.

Am letzten Tag fuhr die gesamte Klasse nach Zell am Ziller, wo wir die anderen Klassen entweder auf der Schnitzelhütte oder am beliebten Treffpunkt, dem „Baum“ trafen.

Ski_Zel

Auf der langen Rückfahrt waren alle ziemlich müde und viele schliefen. Als wir morgens um 8.45 Uhr ankamen, mussten noch einige die Skier und Skisachen (Helm und Schuhe) säubern und waren froh, als sie endlich nach Hause konnten.

Alles in allem war es eine gut gelungene Skifahrt mit viel Spaß!