GEO-Handballer fahren nach Hannover!!

Obwohl es über weite Strecken überhaupt nicht danach aussah, konnten wir, die GEO-Handballer, uns beim Bezirksentscheid in der WK II durchsetzen und erspielten uns als eines von vier Schulteams aus ganz Niedersachsen in unserer Altersklasse die Teilnahme am Landesentscheid, der am 06.03. in Hannover/Barsinghausen ausgetragen wird.

Der Bezirksentscheid in Delmenhorst stand zunächst unter keinem guten Stern, da sich im Vorfeld unser Stammtorhüter Daniel Lux im Training verletzt hatte, was in unserer ohnehin schon dünn besetzten Mannschaft dazu führte, dass mit Salomon Lips ein Feldspieler ins Tor musste.

Durchwachsene Vorrunde

Im ersten Spiel der Vorrunde war das jedoch kein Problem und wir konnten gegen die Mannschaft von der KGS Wittmund mit 11:7 souverän als Sieger vom Platz gehen. Das zweite Spiel begann ähnlich, aber leider ließ in der zweiten Halbzeit die Konzentration in der Abwehr und im Torabschluss nach, was dazu führte, dass sich unsere Gegner vom Gymnasium Ulricianum aus Aurich immer wieder leicht absetzen konnten und am Ende knapp mit 13:12 gegen uns gewannen.

Wechselbad der Emotionen

Als Gruppenzweiter waren wir dennoch für das Halbfinale qualifiziert. In der dreistündigen
Pause bis zum nächsten Spiel war die Stimmung in der Mannschaft nach der vorherigen, ärgerlichen Pleite und dem langen Warten zeitweise auf dem Tiefpunkt angelangt. Pünktlich zum Halbfinale wuchs die Motivation in uns zum Glück wieder an und wir starteten mit einigen taktischen Umstellungen in ein ausgeglichenes Spiel in dem zunächst kein Team überlegen wirkte. Zum Ende der Partie konnten wir uns aber dank guter Abwehrarbeit und einigen guten Paraden von Salomon Lips mit ein paar Toren absetzen, was zum 14:11 Endstand führte.

Drei-Tore-Rückstand im Finale aufgeholt

Im Finale trafen wir ausgerechnet auf den Vorrundengegner, der uns zuvor besiegt hatte.Trotzdem oder auch gerade deshalb gingen wir mit sehr großer Motivation und viel Selbstvertrauen in dieses Spiel. Es entwickelte sich schnell ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine der beide Mannschaften einen größeren Vorteil herausspielen konnte. Am Ende jedoch sah es so aus als hätten wir das Nachsehen: Die Hallenuhr zeigte nur noch zwei Spielminuten an und wir lagen mit drei Toren hinten. Dennoch gab jeder Spieler noch einmal alles, um das so unmöglich wirkende Ziel noch zu erreichen, was dank spektakulären Einzelaktionen und einer unglaublich guten Abwehrarbeit auch klappte. Kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit markierte der unermüdliche Nick Steffen den verdienten 13:13-Ausgleich. Nach dieser Aufholjagd, die uns die Verlängerung ermöglichte, wollten wir uns den Sieg natürlich nicht mehr nehmen lassen.

In der nicht weniger knappen Verlängerung behielten wir zum Glück unsere Nerven und nutzten die Fehler des Gegners effektiv aus, so dass wir nach einer starken Teamleistung einen 16:14-Finalsieg feiern konnten.

Drei-Tore-Rückstand im Finale aufgeholt.