Das Werder-Spiel

Ein Erlebnisbericht von Solveig und Jessica aus der Klasse 7b

Als wir uns am 23.09.2012 vor dem Bahnhof in Oldenburg trafen, waren wir alle schon sehr aufgeregt. Als sich alle Schüler vor dem Bahnhof versammelt hatten, ging es endlich zu unserem Zug. Nach ungefähr einer halben Stunde hatten wir Bremen erreicht und liefen direkt zum Stadion. Vor dem Stadion vereinbarten wir einen Treffpunkt für den Fall, dass wir uns verlieren sollten. Als wir in das Stadion gingen, wuchs unsere Aufregung immer mehr. Die Sitzplätze unserer Klasse waren zwar sehr weit oben, was uns jedoch nichts ausmachte, denn so konnten wir das Spiel besser verfolgen. Dann kamen beide Mannschaften auf das Spielfeld: Werder Bremen und der VfB Stuttgart. Die meisten Schüler waren natürlich für Werder Bremen ;-). Bevor das Spiel begann, bekamen wir von unseren Lehrern noch Ausfüllbögen mit Fragen zu dem Spiel, welche wir während des Spiels beantworten sollten.

2:0-Vorsprung reicht nicht für Werder-Heimsieg

Nach ungefähr 25 Minuten Aufregung und Spannung fiel endlich das erste Tor, und zwar für Werder! Kurz darauf fiel dann das zweite Tor für die Bremer, woraufhin die Menschenmenge das zweite Mal lautstark jubelte. Auch die ältere Dame neben uns stand voll hinter ihrer Lieblingsmannschaft und schrie, was das Zeug hielt. Wir zerrissen unsere Werbung, die auf den Stühlen lag, und schmissen sie bei jedem (Werder-) Tor in die Luft. Auf dem Spielfeld geschah so manches, denn ein Spieler machte eine Schwalbe und täuschte somit ein Foul vor. Anschließend schoss Stuttgart zwei Tore und die Zuschauer waren außer Rand und Band, die Werder-Fans hörten jedoch auf zu jubeln. Wir verfolgten das Spiel gebannt mit, aber keines der Teams schaffte es, bis zum Ende noch ein Tor zu schießen und es ging somit 2:2 unentschieden aus.

In der Schlussphase zweimal Rot

Wir mussten das Stadion etwas früher verlassen, um den Zug nicht zu verpassen. Dadurch haben wir leider nicht mehr mitbekommen, dass zwei Spieler eine rote Karte bekamen. Dennoch waren wir ziemlich froh, das Werderspiel miterlebt zu haben. Am Bahnhof wurden wir dann von unseren Eltern abgeholt und berichteten ihnen von unseren tollen Erlebnissen.