Frankreichaustausch 2012

Der Frankreichaustausch der 8ten Klassen war für die meisten von uns eine tolle Erfahrung und hat Spaß gemacht.

In Frankreich

Als wir im Februar nach Frankreich fuhren, mussten wir zuerst eine lange Busfahrt überstehen. Und natürlich waren alle sehr froh, als wir dann nach fast 10 Stunden Fahrt in dem Pariser Vorort Sucy-en-Brie angekommen sind. Wir wurden dann den Gastfamilien zugeteilt und sind mit ihnen nach Hause gefahren. Dort angekommen hatten alle erst einmal einen ziemlichen “Kohldampf” und waren dann auch ziemlich müde so dass am ersten Abend dann auch nichts mehr gelaufen ist.

Den zweiten Tag haben dann alle Schüler mit der Gastfamilie verbracht und einige sind schon zum ersten Mal nach Paris gefahren. Andere von uns haben sich miteinander verabredet und sich getroffen.

Am 28.02. haben wir als gesamte Gruppe dann zusammen eine Parisbesichtigung gemacht und es tat gut wieder unter Freunden zu sein, obwohl wir erst ein Tag auseinander gerissen waren. Wir haben uns dann verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie den Eiffelturm angeguckt und kleine Schülergruppen haben zu den Sehenswürdigkeiten ein Referat gehalten.

Nach zwei Tagen Gastfamilie hatten einige schon richtig Heimweh. Umso besser fühlten sie sich, als sie mit den Deutschen und den Franzosen das Disneyland besucht haben. Das war natürlich das Highlight des Austauschs. Es war ein tolles Erlebnis, bis auf die langen Schlangen vor den Attraktionen, was man leider nur durch einen sehr seltenen “Fastpass” verhindern konnte.

Dann kamen wieder 2 Tage in der Gastfamilie und nach diesen Tagen haben sich dann auch schon richtige Freundschaften entwickelt. Das merkte man am 05.03. beim Schulbesuch in Frankreich, der aber ganz anders verlief, als der in Deutschland.

Einen Tag danach haben wir eine “Stadtralley” im Quartier Latin gemacht. Die meisten Schüler haben hier auch voll mitgemacht und haben voller Eifer fast alle Fragen richtig beantwortet.

Am 07.03. um 08:00 Uhr morgens hieß es dann “SALUT PARIS! A BIENTOT!”-man sah an den traurigen Gesichtern, wie viel Spaß es uns in Frankreich gemacht hatte.

In Deutschland

Es wunderte uns, dass die Zeit zwischen den beiden Besuchen wie im Flug verging. Plötzlich standen die Franzosen “vor der Tür” (genauer gesagt standen sie auf dem Oldenburger Bahnhof).

Es war diesmal viel schneller angenehm, mit den französischen Freunden wieder zusammen zu sein, gerade weil wir uns eben schon besser kannten.

Am ersten Tag sind die Franzosen zunächst alleine nach Cloppenburg gefahren. An diesem Tag war grässliches Wetter! Deshalb waren sie glaube ich auch froh, als sie wieder in ihrem Gastzimmer sein konnten.

Genauso wie bei einigen von uns sah man den Franzosen an, wie sehr auch sie ihre Eltern vermissten. Mein Franzose war jedenfalls am Anfang ziemlich lustlos. Nach zwei Tagen hab ich mir dann einfach gedacht, dass ich mit ihm zu meinen Freunden fahre und ab da hat er sich dann auch gleich wohler gefühlt.

Da das Wetter am Wochenende gut war und wir uns mit mehreren zusammengeschlossen haben, konnten wir dann auch viel zusammen unternehmen und gemeinsam Spaß haben. Unter anderem waren einige von uns im Kletterwald an der Thülsfelder Talsperre und danach waren wir gemeinsam schwimmen. Jetzt waren wir so viel unterwegs, dass wir kaum noch zu Hause waren.

Lustig war auch, dass wir zusammen Samstagabend Fußball geguckt haben und das einige von den Franzosen sogar Chelsea-Fans waren. Wir haben natürlich Bayern die Daumen gedrückt.

Am Sonntag waren wir dann wieder mit einigen zusammen an der Weser am Strand und einige von uns sogar im eiskalten Wasser.

Nach 8 Tagen sind wir zusammen mit den Franzosen in den Heidepark Soltau gefahren und das war das Beste vom ganzen Austausch. Da wir in der Schulzeit da waren, war natürlich nichts los und wir konnten so oft in die Attraktionen reingehen wie wir wollten. Leider waren die Gruppen aber wieder nicht gemischt, genauso wie auch in Paris, was eigentlich schade war.

Am letzten Abend haben wir eine saustarke Abschlussfeier in der Schule gemacht. Es gab eine Tanzfläche im Klassenraum der 8d und ein Büffet in der Cafeteria. Ich selber durfte DJ sein und hatte mir auch extra noch eine Nebelmaschine und ein Stroboskop zugelegt. Am Anfang hat noch keiner getanzt, wie das mal so üblich ist, denn zuerst wurde eine Abschiedsrede gehalten und dann wurde gegessen. Später haben dann aber alle getanzt und am Ende wurde es zu einer richtigen Danceparty. Ein Franzose hat sogar mit Wasser alles nass gemacht, weil er dann so “gut drauf war”. Das hat sogar allen nochmal so einen richtigen “Kick” gegeben und keinen hat es gestört. Um 22 Uhr war dann die Party zu Ende und alle waren “super gut” zufrieden.

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen, aber ich denke bei einigen mit Sicherheit nicht für immer. – Wie gesagt, es haben sich tolle Freundschaften entwickelt und es sind auch ein paar Abschiedstränen geflossen.

Es war eine schöne Zeit mit tollen internationalen Erfahrungen!!!